Netzwerk gegen Rassismus und Faschismus

Unser Projekt war gegliedert in zwei Teile. Einem Bildungsteil mit Referent*innen und zwei Stadtteilspaziergänge zu Antifaschistischem Wiederstand im Wedding mit Gedenken, der von den Teilnehmenden selbst entworfen wurde. Es nahmen in der Spitze bis zu 15 Teilnehmer*innen an dem Buildings Angebot und der Vorbereitung für dem Historischen und Antifaschistischen Stattspaziergang Teil. Die Teilnehmenden waren zwischen 17 und 32 Jahren, 8 von ihnen Männlich, 6 Weiblich und 1 Person Divers.

Die Bildungseinheit fand vom 09.03.2021 bis 11.06.2021 und dienten der Vorbereitung auf die Stattspaziergänge

Die Antifaschistischen Stadtspaziergänge am 08. März und am 10. Juli 2021, führten die Teilnehmenden selbst durch und führten interessierte zu  historischen Orten im Wedding an dem im Nationalsozialismus Widerstand gegen das NS Regime geleistet wurde. An dem Stadteilspaziergang nahmen bis zu 100 Personen teil und legten an einigen Orten Blumen nieder.

KONTAKTNetzwerk gegen Rassismus und Faschismus
Graffiti Workshops

Dank der Förderung konnten wir 2 Graffiti Workshops für und von Frauen*
teilfinanzieren. Wir waren bis zu 40 Menschen, welche gemeinsam Graffiti
gesprüht haben. Mit Abstand, Maske, Handschuhen und Dosen haben wir uns
feministischen Themen gewidmet. Wir konnten alle voneinander lernen,
weil viele Menschen underschiedliche Wissensstände hatten. Wir bedanken
und für die Koorperation.

KONTAKTMarie Wiegandt
Zuhause - Ein Magazin aus dem Wedding

Gemeinsam mit den regelmäßigen Besucher*innen des Olof-Palme Zentrums arbeiten wir seit Oktober 2021 an einem gemeinsamen Magazin zum Thema „Zuhause“. Zuhause das kann vieles sein: das eigene Zimmer, ein Land, eine Stadt, ein Kiez oder das Lieblingsgericht. Dabei sind schon einige Ideen und Seiten entstanden. (…)

>>> Magazin Zuhause als [.pdf]

KONTAKTOlof-Palme-Zentrum / Viola Majdandzic
„Meine Meinung zählt“

Am Starttag des Projektes – dem Weltkindertag am 01.06.2021, zog das Zentrum SCHALASCH mit dem Lastenrad, bunt geschmückt und kostümiert los, um im Kiez auf das Thema Kinderrechte aufmerksam zu machen. Bepackt mit kleinen Geschenken, Luftballons und Infomaterialien wird der Dialog mit den Bewohner*innen rund um Nettelbeck-, Max-Josef-Metzger und Leopoldplatz gesucht.
Am 16.09.21 nutzen wir unser mobiles Inforad ein weiteres Mal, um in der Aktion „Picture my Voice“ auf das Thema Kinderrechte und die Berücksichtigung der Meinung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Mit einem Quizspiel wurde sich dem Thema UN Kinderrechtskonvention genähert, um dann in der letzten Aktion Wahlstation im Rahmen der U-18 Wahlen zu werden.
Den Abschluss des Projektes stellte der Besuch des Theaterstückes „NO Planet B“ des Atze Musiktheaters dar. Passend zum Thema gründen im Stück Jugendliche den Internationalen Gerichtshof der Kinder und klagen die Erwachsenen an, die Klimakatastrophe nicht verhindert zu haben. Über das zu treffende Urteil befinden die Kinder und Jugendlichen im Theatersaal kollektiv. Hier war also nochmal ganz konkret die Meinung der Jugendlichen gefragt.

Projektträger*inInterkulturelles Kinder-/Jugend-/Familienzentrum Schalasch (Club Dialog e.V.)

Das Projekt will Kinder dabei unterstützen, sich selbstbestimmt mit Lektüre und Themen auseinanderzusetzten, die sie interessieren. Sie sollen dazu ermutigt werden, ihrer Neugier zu folgen und Bücher aufzuschlagen. Da digitale Kompetenzen besonders für Schulkinder sehr wichtig sind, wird eine Brücke zwischen analogem Buch und digitalem Comic geschlagen. Damit soll auf die langen Phasen ohne Schule und Freizeitangebote (Corona) reagiert und ein Angebot geschaffen werden, das den teilnehmenden Kindern erlaubt, sich in der Phase der Sommerferien selbstbestimmt, kreativ, neugierig und gestalterisch auszuprobieren.
>>> Mehr tolle Eindrücke aus der Werkstatt findet ihr hier [.pdf]

KontaktLaura Seibert // laura.seibert@fu-berlin.de
Projektträger*inFamilenzentrum Fabrik Osloer Straße e.V.
Miteinander - Füreinander

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. und dem Freizeithaus am Mauerpark war gemeinsam vom 27.03. – 28.03. 2021 mit Künstler*innen und jungen Menschen in Berlin-Mitte rund um den Mauerpark unterwegs, um gegen Alltagsrassismus Gesicht zu zeigen. Mit einer Kunstinstallation (durchsichtiges Bubbleszelt und mehreren T-Shirts und Aufkleberaktionen mit Flyern mitten in der Innenstadt haben wir zu Zivilcourage und gegen Alltagsrassismus aufgerufen. Bei der großen Abschlussveranstaltung am 28.03. im Mauerpark konnten wir zusammen mit der Kinder und Jugendgruppe Sambakids aus Köpenick mehrere hundert Menschen dazu begeistern, Gesicht zu zeigen, gegen Alltagsrassismus und seine Folgen. Im Anschluss performten wir mit vielen Menschen gemeinsam den Song des Berliner Rappers Matondo ‚Wir sind International‘.
Die Bilder sprechen für sich: Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr ‚Miteinander und Füreinander‘ aufgerufen. Die Installation und die Materialien zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Aufkleber wurden verteilt und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept, einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Junge Leute* waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Projektträger*inDenk-Mal-Werte e.V.
Kontaktinfo@denk-mal-werte.de
Internationaler Frauen*tag 2021

Es war eine großartige Demonstration. Wir fühlen die Energie immer noch!
Ungefähr 20.000 Frauen*, aus der ganzen Welt kamen zusammen.
Einschliesslich Puduhepa hielten knapp 30 Frauen*gruppen eine Rede.
So erfuhren wir in diesem Jahr wieder die internationale Solidarität von Frauen*.
Mehr Information >>> https://puduhepa.org/

Projektträger*inPUDUHEPA e.V.– Fraueninitiative für Solidarität
Kontakt info@puduhepa.org
Podcast: Der Name ist die zweite Haut

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus präsentieren wir den Podcast: 
Der Name ist die zweite Haut. Podcast: http://kulturen-im-kiez.de/aktuell/podcast1/
Ab Juli werden wir regelmäßig Podcasts mit Kindern und Jugendlichen in unserem Studio am Utrechter Platz erstellen. Meldet euch gern bei Orest, wenn ihr mitmachen möchtet!
E-mail: o.skakun@kulturen-im-kiez.de , Telefon: 030-98 32 77 67 oder kommt vorbei (bitte Maske nicht vergessen!)

Projektträger*inKulturen im Kiez e.V.
Kontaktinfo@kulturen-im-kiez.de