Netzwerk gegen Rassismus und Faschismus

Unser Projekt war gegliedert in zwei Teile. Einem Bildungsteil mit Referent*innen und zwei Stadtteilspaziergänge zu Antifaschistischem Wiederstand im Wedding mit Gedenken, der von den Teilnehmenden selbst entworfen wurde. Es nahmen in der Spitze bis zu 15 Teilnehmer*innen an dem Buildings Angebot und der Vorbereitung für dem Historischen und Antifaschistischen Stattspaziergang Teil. Die Teilnehmenden waren zwischen 17 und 32 Jahren, 8 von ihnen Männlich, 6 Weiblich und 1 Person Divers.

Die Bildungseinheit fand vom 09.03.2021 bis 11.06.2021 und dienten der Vorbereitung auf die Stattspaziergänge

Die Antifaschistischen Stadtspaziergänge am 08. März und am 10. Juli 2021, führten die Teilnehmenden selbst durch und führten interessierte zu  historischen Orten im Wedding an dem im Nationalsozialismus Widerstand gegen das NS Regime geleistet wurde. An dem Stadteilspaziergang nahmen bis zu 100 Personen teil und legten an einigen Orten Blumen nieder.

KONTAKTNetzwerk gegen Rassismus und Faschismus
Graffiti Workshops

Dank der Förderung konnten wir 2 Graffiti Workshops für und von Frauen*
teilfinanzieren. Wir waren bis zu 40 Menschen, welche gemeinsam Graffiti
gesprüht haben. Mit Abstand, Maske, Handschuhen und Dosen haben wir uns
feministischen Themen gewidmet. Wir konnten alle voneinander lernen,
weil viele Menschen underschiedliche Wissensstände hatten. Wir bedanken
und für die Koorperation.

KONTAKTMarie Wiegandt
Zuhause - Ein Magazin aus dem Wedding

Gemeinsam mit den regelmäßigen Besucher*innen des Olof-Palme Zentrums arbeiten wir seit Oktober 2021 an einem gemeinsamen Magazin zum Thema „Zuhause“. Zuhause das kann vieles sein: das eigene Zimmer, ein Land, eine Stadt, ein Kiez oder das Lieblingsgericht. Dabei sind schon einige Ideen und Seiten entstanden. (…)

>>> Magazin Zuhause als [.pdf]

KONTAKTOlof-Palme-Zentrum / Viola Majdandzic
StudiTreff

Am 25. Mai 2021, fand von 17 -19 Uhr der StudiTreff statt, der freundlicherweise durch den Initiativ-Fonds Mitte gefördert wurde. Als Koordinator des Treffens und Sprachmittler (Arabisch, Englisch, Deutsch) konnten wir Herrn Hanna Hanna gewinnen. Das Treffen fand aufgrund der Pandemie online statt. Thema war: „Ein Zimmer in Berlin und anderswo. Wie finde ich als Studierende* oder Neuzugezogene* einen Platz zum Wohnen“.
Als Referentin konnten wir Hadeel Al Tair gewinnen („Wie beantrage ich einen Wohnberechtigungsschein“) sowie Ellen Krüger vom Studierendenwerk Berlin
(„Wie erhalte ich einen Platz im Studierenden-Wohnheim“). Das Treffen war mit 13 Teilnehmenden gut besucht.

Am 29.06.2021 trafen wir uns von 17:00 bis 19:00 Uhr wieder im Rahmen des StudiTreffs. Aufgrund der Pandemie-Lage online per Zoom.
Unser spannendes Thema dieses Mal: „Umgang mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen“. Als Koordninator und Sprachmittler fungierte wiederum Herr Hanna Hanna. Einer der Referenten war Herr Amrou Alawar. Zudem standen uns zwei Mitarbeitende des Bundes für Anitidiskriminierungs- und Bildungsarbeit zur Seite. Es nahmen 5 Personen teil (Überschneidung mit Deutschlandspiel / Achtelfinale der Europameisterschaft). Diese haben uns ausschließlich sehr positive Rückmeldungen gegeben.

KONTAKTJugendmigrationsdienst Berlin-Mitte, CJD Berlin-Brandenburg
Argumentieren gegen Verschwörungsideologien
KONTAKTargutraining@gmail.com
#togetheratthisplanet und Visibilities

Projekt #togetheratthisplanet

Von den Sachmitteln wurde eine Kamera angeschafft, um die Personen und das Kollegleben zu dokumentieren und daher sichtbar zu machen. Zwei Kollegiat*innen übten mit dem Sozialarbeiter der Schule, Kai Chmielnik, das Fotografieren ein. Durch einen Kontakt zu einem professionellen Fotografen konnte ein Shooting-Workshop stattfinden. Dadurch konnten die Kollegiat*innen lernen, wie sie mit der Kamera umgehen und interessante Portraitfotos machen können. Die Anschaffung der Kamera ist die Basis für das nachfolgende Projekt Visibilities, dass auch von Kollegiat*innen umgesetzt wurde.
Ziel der Aufnahmen ist es, dass sich die Kollegiat*innen aktiv mit Diversität beschäftigen, sie erkennen und würdigen lernen und diesen Prozess auch anderen Personen über eine Ausstellung im Schulgebäude den Lernenden und Lehrenden zugänglich zu machen.

Projekt Fotoausstellung Visibilities

Die durch den Initiativfonds geförderte Fotoausstellung wurde von Kollegiat*innen des Berlin Kolleg mit Unterstützung des Schulsozialarbeiters umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, im Schulgebäude die „neue Generation“ von Kollegiat*innen, deren persönlichen, kulturellen und religiösen Hintergründen sichtbar zu machen und sie zu empowern.
Das Ziel zu empowern wurde umfassend erreicht: mit dem Geld konnte ein professionelles Fotostudio-Equipment gekauft werden, die Kollegiat*innen selbst standen vor und hinter der Kamera und sie konnten das Zeigen und das Gezeigte selbst bestimmen. Mit musikalischer Begleitung wurden Portraits von diversen Kollegiat*innen aufgenommen. Diese werden zum Semesterabschluss im Rahmen einer Vernissage mit einführendem Vortrag der Projektmitarbeitenden ausgestellt.

KONTAKTKai Chmielnik
Moabiter*innen sprechen mit ihren Kandidat*innen

Dokumentation als .pdf >>> Wünsch dir was [.pdf]

Projektträger*inStadtschloss Moabit (Moabiter Ratschlag e.V.)
„Meine Meinung zählt“

Am Starttag des Projektes – dem Weltkindertag am 01.06.2021, zog das Zentrum SCHALASCH mit dem Lastenrad, bunt geschmückt und kostümiert los, um im Kiez auf das Thema Kinderrechte aufmerksam zu machen. Bepackt mit kleinen Geschenken, Luftballons und Infomaterialien wird der Dialog mit den Bewohner*innen rund um Nettelbeck-, Max-Josef-Metzger und Leopoldplatz gesucht.
Am 16.09.21 nutzen wir unser mobiles Inforad ein weiteres Mal, um in der Aktion „Picture my Voice“ auf das Thema Kinderrechte und die Berücksichtigung der Meinung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Mit einem Quizspiel wurde sich dem Thema UN Kinderrechtskonvention genähert, um dann in der letzten Aktion Wahlstation im Rahmen der U-18 Wahlen zu werden.
Den Abschluss des Projektes stellte der Besuch des Theaterstückes „NO Planet B“ des Atze Musiktheaters dar. Passend zum Thema gründen im Stück Jugendliche den Internationalen Gerichtshof der Kinder und klagen die Erwachsenen an, die Klimakatastrophe nicht verhindert zu haben. Über das zu treffende Urteil befinden die Kinder und Jugendlichen im Theatersaal kollektiv. Hier war also nochmal ganz konkret die Meinung der Jugendlichen gefragt.

Projektträger*inInterkulturelles Kinder-/Jugend-/Familienzentrum Schalasch (Club Dialog e.V.)

Mit einer Gruppe von 8 Jugendlichen, die regelmäßig Karame besuchen, haben wir das Projekt „Politik auf meinem Nacken“ durchgeführt.
Der Schwerpunkt war, dass die Jugendlichen sich mit den politischen Wahlen u. der jetzigen Situation auseinandersetzen. Ziel war es, sich selbst als
Politiker*in zu reflektieren oder sich als Wahl-Kandidat*in zu sehen und Wahlplakate mit eigenen Emojis u. Slogans zu entwerfen.
Die Plakate werden bei der Auftaktveranstaltung „Was ist Deine Stimme wert?“ im Kiez aufgehängt.

ProjektträgerKarame e.V.
KontaktGelaal Zaher / g.zaher@karame.de

Am 31.8. fand unser Polit-Talk mit Vertreter*innen der großen Parteien SPD, CDU, Grüne, die Linke und FDP statt. Diskutiert wurde über Themen rund um das Berliner Neutralitätsgesetz, Bildungspolitik, den Mietendeckel, diskriminierungsfreie Sprache und Digitalisierung.

Das teilnehmende Publikum war aufgefordert, sich aktiv durch Fragen zu beteiligen, so dass sich unter den Politikern und etwa dreißig Gästen ein reges, zum Teil auch kontroverses Gespräch entwickelte.

Wie stehen die Parteien, wie die Gesellschaft insgesamt, zu Fragen wie dem Kopftuchverbot im Lehramtsberuf, der Benachteiligung durch fortschreitende Digitalisierung und Integration in allen Ebenen gesellschaftlicher Realität, wie sie eben auch durch unsere Sprache abgebildet wird.

Es war ein erfreulich lebhafter Abend mit vielen Diskussionen, die zum Teil auch nach dem „offiziellen“ Ende der Veranstaltung noch fortgesetzt wurden.
Zur Vorbereitung hatten wir zudem drei Tage vorher einen „Input“ mit dem Politikwissenschaftler Kamran Musayev in Form eines online Workshops für die Teilnehmer veranstaltet. Hier hatten alle die Möglichkeit, sich umfassend über das Wahlsystem in Deutschland und Berlin zu informieren und über die Positionen der großen Parteien zu politischen Themen und Fragen, die für Zugewanderte von besonderem Interesse sind, auszutauschen. Auch diese Veranstaltung war mit zeitweise bis zu vierzehn Teilnehmern gut besucht.

Insgesamt war das geförderte Projekt ein voller Erfolg!

ProjektträgerJMD, CJD Berlin-Brandenburg, Sickingenstraße 20-28, 10553 Berlin
KontaktInga Franke

Für die U18-Wahl  haben wir Flaschenöffner herstellen lassen. Die Ersten haben wir bei einer Podiumsdiskussion mit den Bundestags-Direktkandidaten aus Berlin-Mitte im Monbijoutheater am 1. September verteilt. Zu Gast waren 89 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen, Jugendclubs und auch Jugendliche, die von unserer Veranstaltung über Instagram erfahren haben. Der Moabiter Ratschlag e.V. hat für die Veranstaltung Getränke gesponsert und wir haben diese gemeinsam mit den Flaschenöffnern an die Kinder, Jugendlichen und Politiker*innen verteilt. Wir haben nach der Veranstaltung ein tolles Feedback von den Teilnehmenden bekommen und hoffen, dass wir durch die Flaschenöffner die U18-Wahlen noch bekannter gemacht haben. Weitere Flaschenöffner werden wir bei noch folgenden Workshops, Veranstaltungen und natürlich am Wahltag selbst verteilen.

KontaktRika Hagedorn

Das Projekt will Kinder dabei unterstützen, sich selbstbestimmt mit Lektüre und Themen auseinanderzusetzten, die sie interessieren. Sie sollen dazu ermutigt werden, ihrer Neugier zu folgen und Bücher aufzuschlagen. Da digitale Kompetenzen besonders für Schulkinder sehr wichtig sind, wird eine Brücke zwischen analogem Buch und digitalem Comic geschlagen. Damit soll auf die langen Phasen ohne Schule und Freizeitangebote (Corona) reagiert und ein Angebot geschaffen werden, das den teilnehmenden Kindern erlaubt, sich in der Phase der Sommerferien selbstbestimmt, kreativ, neugierig und gestalterisch auszuprobieren.
>>> Mehr tolle Eindrücke aus der Werkstatt findet ihr hier [.pdf]

KontaktLaura Seibert // laura.seibert@fu-berlin.de
Projektträger*inFamilenzentrum Fabrik Osloer Straße e.V.
Miteinander - Füreinander

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. und dem Freizeithaus am Mauerpark war gemeinsam vom 27.03. – 28.03. 2021 mit Künstler*innen und jungen Menschen in Berlin-Mitte rund um den Mauerpark unterwegs, um gegen Alltagsrassismus Gesicht zu zeigen. Mit einer Kunstinstallation (durchsichtiges Bubbleszelt und mehreren T-Shirts und Aufkleberaktionen mit Flyern mitten in der Innenstadt haben wir zu Zivilcourage und gegen Alltagsrassismus aufgerufen. Bei der großen Abschlussveranstaltung am 28.03. im Mauerpark konnten wir zusammen mit der Kinder und Jugendgruppe Sambakids aus Köpenick mehrere hundert Menschen dazu begeistern, Gesicht zu zeigen, gegen Alltagsrassismus und seine Folgen. Im Anschluss performten wir mit vielen Menschen gemeinsam den Song des Berliner Rappers Matondo ‚Wir sind International‘.
Die Bilder sprechen für sich: Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr ‚Miteinander und Füreinander‘ aufgerufen. Die Installation und die Materialien zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Aufkleber wurden verteilt und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept, einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Junge Leute* waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Projektträger*inDenk-Mal-Werte e.V.
Kontaktinfo@denk-mal-werte.de
Internationaler Frauen*tag 2021

Es war eine großartige Demonstration. Wir fühlen die Energie immer noch!
Ungefähr 20.000 Frauen*, aus der ganzen Welt kamen zusammen.
Einschliesslich Puduhepa hielten knapp 30 Frauen*gruppen eine Rede.
So erfuhren wir in diesem Jahr wieder die internationale Solidarität von Frauen*.
Mehr Information >>> https://puduhepa.org/

Projektträger*inPUDUHEPA e.V.– Fraueninitiative für Solidarität
Kontakt info@puduhepa.org
Podcast: Der Name ist die zweite Haut

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus präsentieren wir den Podcast: 
Der Name ist die zweite Haut. Podcast: http://kulturen-im-kiez.de/aktuell/podcast1/
Ab Juli werden wir regelmäßig Podcasts mit Kindern und Jugendlichen in unserem Studio am Utrechter Platz erstellen. Meldet euch gern bei Orest, wenn ihr mitmachen möchtet!
E-mail: o.skakun@kulturen-im-kiez.de , Telefon: 030-98 32 77 67 oder kommt vorbei (bitte Maske nicht vergessen!)

Projektträger*inKulturen im Kiez e.V.
Kontaktinfo@kulturen-im-kiez.de

#queeringberlinwedding

Zur Einstimmung und um mit dem Thema vertraut zu werden, haben wir eine interaktive Stadtrallye organisiert, die am 29.11. stattgefunden hat. Dafür konnten wir eine Referentin gewinnen, die ähnliche Projekte bereits mit Jugendlichen durchgeführt hat und glücklicherweise bereit war, diese Aufgabe so kurzfristig zu übernehmen. Bei der Rallye gab es sowohl von der Referentin, als auch von den Teilnehmenden eingebrachte Orte im Wedding mit queeren Bezügen. Sowohl persönliche Geschichten (z.B. hat eine teilnehmende Person von Diskriminierungserfahrungen an einem Spätkauf berichtet), als auch Recherchen über historische Personen oder queere Treffpunkte (wie z.B. das Curlys, eine queere Kneipe in der Maxstraße) wurden dabei berücksichtigt. An der Stadtrallye haben 12 Personen teilgenommen. Wegen der aktuellen Pandemiesituation wurden diese in 3er-Gruppen eingeteilt, die dann unabhängig voneinander mit Fahrrädern verschiedene Orte im Wedding besucht haben. Dort konnten sich die Teilnehmenden gegenseitig Geschichten und Recherche-Ergebnisse erzählen. Um die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Kleingruppen festzuhalten und zu teilen, haben wir am 12.12. einen weiteren Workshop durchgeführt. Dieser bestand aus einem Online-Block und einem weiteren Block vor Ort, den wir aufgrund der Pandemiesituation im Schillerpark durchgeführt haben. Zunächst gab es einen Input zu Recherchearbeit zu queeren Themen, anschließend konnten die Teilnehmenden ihre jeweiligen Orte vorstellen und gemeinsam Ideen zur Visualisierung entwickeln. Auch bei dem Teil im Schillerpark wurde in Kleingruppen gearbeitet, und selbstverständlich wurden die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten. Während des Workshops konnten verschiedene Orte in eine von uns erworbene Karte vom Wedding eingezeichnet werden. Zudem haben wir mit der Visualisierung von Geschichten begonnen. Da viele der eingebrachten Inhalte eher einen narrativen Charakter hatten, fanden die Teilnehmenden das Format eines Zines (= kleines, selbstgebasteltes Heft) besonders geeignet. Zudem hat sich eine Plakatkampagne mit öffentlichen Werbeflächen als teurer herausgestellt, als wir zunächst angenommen hatten. Deswegen haben wir uns einerseits für Zines entschieden, die man öffentlich verteilen und aushängen kann, aber auch einen stärkeren Fokus auf unseren Instagram-Account gelegt, da es seit der Schließung von Geschäften, Restaurants und Kneipen zunehmend schwieriger geworden ist, Menschen im öffentlichen Raum zu erreichen.
Weitere Schritte sind nun Partizipationsmöglichkeiten herauszuarbeiten, dass weitere Menschen ihre Geschichte(n) mit uns teilen. Dafür wollen wir Organisationen auswählen, die bereit sind mit uns hinsichtlich des Projekts zu kooperieren. Damit sollen queere Strukturen gefestigt und ausgebaut werden.

Bilder findet ihr ‚auf‘ Instagram >>>

Antragsteller*in#queeringberlinwedding
Antragsteller*inAnwohner*inneninitiative Abstand halten Gegen Rechts

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. war gemeinsam mit Künstlern und jungen Menschen in Berlin unterwegs. Mit einer Graffitti – Aktion und mehreren Aktionen zum Verteilen von Aufklebern und Flyern mitten in der Innenstadt haben sie für Zivilcourage und Solidarität in dieser Zeit geworben. Die Bilder sprechen für sich: Ob am Lagerfeuer mit Stockbrot oder bei der Sprayeraktion an der Wand, es ging immer rund um das Thema Zivilcourage und Solidarität. Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr Miteinander und Füreinander aufgerufen. Die Kunstwerke der Aufkleber und auf der Wand zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Es sind Aufkleber verteilt worden und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Gerade junge Leute waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Antragsteller*inDenk-Mal-Werte e.V.
Let your Light shine

Let your Light shine – Jugendevent der Jugendgruppe, Revival Youth and Young Adults, aus der Kirchengemeinde, International Christian Revival Church.
Die Veranstaltung führte junge Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft, Prägung, Weltanschauung, etc. auf einer offenen, friedlichen und sicheren Plattform zusammen, um Kontakte zu knüpfen sowie Fragen zum Leben, Glauben und Beziehungen stellen und austauschen zu können.
An beiden Eventtagen (Freitag und Samstag, 6. – 7. September 2019) wurden altersgerechte, interaktive Gruppenspiele zum Kennenlernen und Kontaktknüpfens veranstaltet, die den jugendlichen Teilnehmer*innen eine Möglichkeit des Beziehungsaufbaus ermöglichen sollten. Dadurch gab es keine „Fremden“ mehr, sondern alle Anwesenden waren aufgrund dessen mit einander bekannt gemacht worden. […] Jeder Eventtag enthielt mindestens ein Unterthema, das unser Leitthema unserer Events untermaute. […] Zudem verinnerlichten interaktive Workshops diese sogenannten Inputs:
Glaube – In diesem Workshop haben die Teilnehmer einen informativen Einblick und regen Austausch über die verschiedenen Weltreligionen (mit dem Schwerpunkt auf den christlichen Glauben), deren Ursprung und Verbreitung gehabt.
Beziehung – Unterschiedliche Lebenshintergründe wie familiäre Prägung, persönliche Weltanschauung und anderes sollen kein Hinderungsgrund sein, um zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Jeder Teilnehmer hat seine persönlichen Erfahrung mit einem , mehreren oder keinen Glauben gesammelt, welche zu aktiven Austausch über zwischenmenschliche Beziehung sowie Beziehung zwischen Mensch und Gott initiierte. […] .

Antragsteller*inLukas Keul
EIN DORF SIEHT SCHWARZ - Filmvorführung und Gespräch

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus 2019

EIN DORF SIEHT SCHWARZ
Filmvorführung und Gespräch
„Kino für Moabit“ in Kooperation mit Afrika-Haus Berlin

Das Publikumsinteresse war groß, die ersten Gäste kamen bereits ab 18 Uhr, um im Afrika-Haus die laufende Ausstellung zu sehen, um Bekannte zu treffen und die Samosas aus der „hauseigenen“ Herstellung zu kosten.
Insgesamt waren 55 Besucher*innen da, leider haben einige aufgrund der eingeschränkten Sichtmöglichkeiten in den hintersten Reihen die Filmvorführung wieder verlassen. Eine Herausforderung für zukünftige Kooperationsveranstaltungen mit dem Afrika-Haus ist daher, nach Lösungen für zufriedenstellende Sichtverhältnisse auch bei größerem Publikum zu suchen.
Beim anwesenden Publikum kam der Film über den aus dem Kongo stammenden Arzt, der in einem französischen Dorf eine Praxis eröffnet, gut an. Es wurde viel gelacht, gab aber auch eine hohe Beteiligung an dem anschließenden Gespräch.
Hier hatte Oumar Diallo, Leiter des Afrika-Hauses, Gelegenheit, aus seiner Perspektive von Diskriminierungsmustern und -erfahrungen zu erzählen. Er bestätigte die Kernaussage des Films:
Ein hoher Bildungsgrad ist bei weitem kein Garant auf dem Weg von Angehörigen von Minderheiten zu gesellschaftlicher Anerkennung und Gleichstellung.
Im Namen des Moabiter Filmkultur e.V. und des Afrika-Hauses bedanke ich mich herzlich für die Unterstützung der Veranstaltung durch den Initiativfonds 2019.
Der Film: EIN DORF SIEHT SCHWARZ (Bienvenue à Marly-Gomont, F 2016, R: Julien Rambaldi)

Antragsteller*inMaren Dorner in Kooperation mit dem Afrika-Haus und der Moabiter Filmkultur e.V.
Interreligiöses Fest mit Freunden

Die von der Ibn-Rushd-Goethe Moschee und der evangelischen Kirchengemeinde Tiergarten organisierte Veranstaltung unter dem Motto „Interreligiöses Fest mit Freunden“ stand für jeden offen. Adressiert wurden im Allgemeinen Nachbarn in Moabit, unter derer sich Christen, Muslime und andere Interessierte.
Geboten wurde eine interaktive Lichtinstallation in der St. Johanniskirche, Raum für Gespräche und ein musikalischer Auftritt mit orientalischer Musik von Sebastian Flaig. Zudem fand das Fastenbrechen mit der evangelischen Gemeinde statt. Hinter der Veranstaltung birgt sich die Intention eines harmonischen Zusammenkommens eines interkulturellen Publikums und somit eine implizierte Möglichkeit der Annäherung durch Gespräche mit der interkulturellen Gemeinschaft. Im gleichen Zuge wurde das Fastenbrechen gemeinsam zelebriert.

Antragsteller*inIbn-Rushd-Goethe Moschee gGmbH
"Barrieren im Kopf abschaffen"

Der International Eastercup Berlin-Moabit ist Jahr für Jahr ein besonderes Ereignis. Zum einen, weil es eine menge Arbeit für diejenigen bedeutet, die in der Organisation federführend sind, zum anderen, weil fast 2.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 30 verschiedenen Ländern nach Berlin kommen.
Unterschiedliche Sprachen, Kulturen und soziale Hintergründe treffen hier in Moabit aufeinander.
Das kann in manchen Fällen zu Spannungen führen. Wir wollen diesen Spannungen zuvorkommen
und nutzen Basketball als Mittel zur Verständigung zwischen den Nationen.
Jeder Mensch mit seiner eigenen Kultur bringt auch eigene Kenntnisse und (oft ungewollt) Vorurteile mit.
Dem wirken wir jedes Jahr entgegen, indem wir einen Raum schaffen, der Fairness, Respekt, Toleranz, Integration und Inklusion fördert. Dies ist uns in diesem Jahr durch eure Hilfe, dem Initiativfonds von Demokratie in der Mitte, gelungen! Jugendliche haben das Event vorbereitet und an fünf intensiven Tagen durchgeführt. Mit ihrer vorbildhaften Art konnten sie ein Beispiel für Andere sein.
Wir sind sehr stolz darauf zu sehen, dass unsere Arbeit große Beachtung findet – immer mehr Teams möchten teilnehmen und immer mehr Medien interessieren sich für den International Eastercup Berlin-Moabit.
Der International Eastercup Berlin-Moabit fand im Zeitraum vom 18. bis 22. April 2019 statt.

Antragsteller*inLukas Keul, Assistant Coordinator, International Eastercup Berlin-Moabit
Mobiles Youth Headquarter Moabit

Mit der Fördersumme konnte ein Großteil der Miete für eine Garage in der Sickingenstraße 20-28 bezahlt werden, in der vielfältige Aktionen und Angebote mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen vorbereitet bzw. durchgeführt werden konnten. Nach einem detaillierten technischen Check des Wagens unter aktiver Beteiligung der Jugendlichen/jungen Erwachsenen, wurde dieser im Februar und März gründlich gereinigt und für seine Nutzung während der Veranstaltung „Moabit´s Anti-Rassismus-Jams“ am 16./17. März 2019 vorbereitet. Teil des Events waren zwei Graffiti-Workshops, bei denen das Beteiligungsmobil als kreative Plattform und Gestaltungsobjekt im öffentlichen Raum diente.

Da bei dem technischen Check weitere Mängel am Beteiligungsmobil entdeckt wurden, entfernten die Teilnehmenden unter fachkräftiger Anleitung den Aufbau des Mobils in der Werkstatt. Zum zweiten Mal kam der Wagen dann auf der „Fête de la reUNION“ am 21. Juni 2019 zum Einsatz. Dort wurde er zu einem einladenden Informationsstand umfunktioniert, an dem Mitarbeiter*innen von Karame e.V. Auskunft über das Engagement im Kiez durch Vereine, AGs und unterschiedliche Förderer gaben sowie einzelne Projekte vorstellten.

Antragsteller*inKarame e.V.
Ramadan und Schule

Die von der Ibn-Rushd-Goethe Moschee am 08. Mai 2019 organisierte Veranstaltung „Ramadan und Schule“ adressierte besonders Lehrer*innen und bot die Möglichkeit, über eigene individuelle Herausforderungen im Unterricht zu sprechen. Als Referenten gaben Rechtsanwältin Seyran Ateş, der Psychologe Ahmad Mansour, Ärztin Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak sowie Imam Mohammed El-Kateb in ihren eigenen Kompetenzfeldern hilfreiche Handlungsempfehlungen und Tipps. Im Verlauf der Veranstaltung meldeten sich zahlreiche Lehrer*innen und berichteten über ihre  herausfordernden Situationen mit Schüler*innen. Von Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Bewusstlosigkeit, von der Befreiung vom Schulunterricht und von sozialem Druck seitens der Community war die Rede. Die rund 120 Pädagog*innen waren erfreut über die von uns ins Leben gerufene Veranstaltung und bekundeten uns gegenüber den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen, um eine Plattform zu schaffen auf der kritische Themen diskutiert werden können.

Antragsteller*inIbn Rushd-Goethe Moschee gGmbH
Interreligiöses Fastenbrechen in der Osterkirche 2019

In Kooperation mit dem Sufi-Zentrum Rabbaniyya, Der Wahre Mensch e.V. und der Osterkirchengemeinde veranstalteten wir einen interreligiösen Abend anlässlich des Fastenbrechens im Ramadan. In diesem Rahmen tauschten wir uns über die Fastentraditionen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften aus: Was verbindet sie und welche Gemeinsamkeiten gibt es.
Der interreligiöse Abend war mit rund 100 Gästen sehr gut besucht. Das Programm wurde mit musikalischen Beiträgen des Chors der Sonntagssänger und von einem Vertreter der griechisch-orthodoxen Gemeinde umrahmt. Mit einem gemeinsamen Essen wurde das Fasten des Tages beendet.
Für die Ausgestaltung dieses gelungenen Abends möchten wir im nächsten Jahr weitere Kooperationspartner*innen mit Interesse am interreligiösen Dialog im Kiez gewinnen.

Antragsteller*inChristiane Teichner-Diabate / Offene Tür e.V.
Just Be You -
Allstyle Show Battle und Tanz Session mit live DJ

Unsere Veranstaltung war ein voller Erfolg, für groß und klein. Die ca. 120 Zuschauer*innen begegneten den längeren und kürzeren Tanzvorstellungen der 50 Teilnehmer*innen mit großer Wertschätzung. Die Juror*innen gaben den Tänzer*innen nach jeder Show ein konstrukives Feedback. Und auch während des Tanzworkshops wurde die Verbindung zwischen den Tanzenden und dem Publikum spürbar.

Wenn Du Dich mit einem/einer Partner*in oder mit Deiner Crew* bei unserer nächsten Veranstaltung zeigen willst – dann merke Dir dieses Datum: 28.09.19 >>>  Just Be You 2019 Vol.2!

Facebook>>>

Antragsteller*inAli Enani
Bedarfsanalyse - Migrant*innen aus der Türkei nach 2015

Unser Projekt „Bedarfsanalyse“ startete im Juli 2018 mit einer Online-Umfrage. Ziel war es, die ersten Kernthemen oder Probleme der Zugezogenen herauszufinden. An der Online-Umfrage nahmen 25 Zugezogene teil. Die Analyse der Umfrage ergab acht Themenschwerpunkte, die wir dann als Ausgangspunkte für die Fokusgruppendiskussion (FGD) verwendeten.
Diese acht Themenschwerpunkte: Gesundheit, Diskriminierung, Recht, Bürokratie, Zugang zum Arbeitsmarkt, Sozial, Bildung, Unterkunft wurden in den Gruppen (FGD) im Detail untersucht und diskutiert.
Die durch die Online-Umfrage und die FGD erzielten Ergebnisse wurden anschließend analysiert. Die Probleme wurden genauer definiert, um zu ermitteln, welche Entscheidungsträger*innen, staatliche sowie private Institutionen, bei der Problemlösung behilflich waren oder welche Themen, Probleme, Anliegen noch nicht gelöst werden konnten.

Weitere Informationen >>> facebook.com/puduhepaberlin

Antragsteller*inPUDUHEPA e.V.
Leuchten für ein gutes Miteinander

Unser Wintermarkt fand am 1.12.2018 auf dem großen Gelände der Gartenarbeitsschule Tiergarten statt. Rund 390 Interessierte* besuchten die Veranstaltungen und zahlreiche von Ihnen nahmen sich Zeit eine Kerze zu ziehen und Ideen für ein gutes Miteinander zu sammeln. Zu unserer Frage: „Wie wollen wir miteinander Leben und die Lichter in die Welt tragen“ hinterließen die Besucher*innen am Eingangstor viele bunte Zettel mit ihren Vorschlägen für ein gutes Miteinander.

Antragsteller*inMoabiter Ratschlag e.V.
"Muslim Men: Wer sie sind, was sie wollen"

Lesung aus dem Buch „Muslim Men: Wer sie sind, was sie wollen“. Ob Berufsmuslime, die harten Jungs arabischer Clans oder männliche Sexarbeiter – die Welt der „Muslim Men“ hierzulande ist viel bunter als es der Welt gefällt. Viel wird über sie geredet, kaum kommen sie zu Wort. Bis jetzt!
Die Autorin Sineb El Masrar hat mit Ihnen gesprochen und viel erfahren über ihre Familien, den Einlfluß der Religion, zerplatzte Hoffnungen oder den hart erkämpften Erfolg in unserer Gesellschaft.

Antragsteller*inTransaidency e.V.