Das Begleitgremium Wedding / Brunnenstraße

Das Begleitgremium Wedding / Brunnenstraße hat sich 2015 im Rahmen einer vom Vor-Ort-Büro organisierten Demokratiewerkstatt von Akteuren aus dem Gebiet gegründet. Seitdem treffen sich die Mitglieder regelmäßig zu öffentlichen Gremiensitzungen, in denen die Themenschwerpunkte bearbeitet und Förderentscheidungen getroffen werden.

Das Gremium bestimmt Handlungsfelder und -möglichkeiten und entwickelt Zielsetzungen. Die Mitglieder diskutieren Projektideen, die für eine finanzielle Förderung über den Aktionsfonds in Frage kommen. Zusammen mit der bezirklichen Koordinierungsstelle (Projektmanagement im Jugendamt Mitte) und dem Vor-Ort-Büro „Demokratie in der Mitte“ gestaltet das Gremium die Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Fördergebiet. Und natürlich gehört dazu auch die Öffentlichkeitsarbeit für das Programm und seine Themen.

Besetzt ist das Gremium mit Vertreter*innen aus Verwaltung, staatlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Im Wedding treffen sich Vertreter*innen von Casablanca e.V., Südost Europa e.V., Gangway e.V., Fabrik Osloer Straße e.V., Polizei, Wir gestalten e.V., Quartiersmanagement Badstraße + Brunnenviertel/Ackerstraße, Horizonte gGmbH, Die Wille gGmbH, NARUD e.V. und Jugendamt Mitte.

Das Begleitgremium ist offen für neue Mitglieder. Bei Interesse bitte im Vor-Ort-Büro melden!

 

 

Mehr Informationen zum Begleitbündnis erhalten Sie beim Vor-Ort-Büro.

Bettina Pinzl, Vor-Ort-Büro „Demokratie in der Mitte“

030/49500526 , info[at]demokratie-in-der-mitte.de

Aktuelle Projekte
Wedding 2020

ZIELSETZUNGEN
1. Mehr Bildungs- und Chancengleichheit im Fördergebiet ist hergestellt.
2. Fake News und Hate Speech im Internet und im öffentlichen Leben sind entgegengewirkt.
3. Die Dialogkultur, der gesellschaftliche Zusammenhalt und die demokratische Teilhabe im Fördergebiet sind gestärkt.

Partizipation und gemeinsame Zeit auf Augenhöhe am Hochbeet

Gemeinsam gärtnern und dabei erfahren, wie über Sprachbarrieren hinweg ein Kennen lernen von Nachbar*innen möglich ist. Das ermöglicht das Projekt des Gemeinschaftsgartens Rote Beete auf dem Gelände des Centré Francais in der Müllerstraße. Die Teilnehmer*innen können wählen zwischen zwei Workshopangeboten: Gewaltfreie Kommunikation und Mischkultur. Darüber hinaus kann durch die finanzielle Unterstützung auch das ein oder andere, dringend benötigte Gartengerät für die Gemeinschaft angeschafft werden. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!
http://www.centre.francais.de

PROJETKTRÄGER*IN:Centré Francais de Berlin gGmbH
KONTAKT:bocage@centre.francais.de
Zwischen Kindern, Eltern und der Schule

Das Projekt wird an der Möwensee-Grundschule umgesetzt, in der nach den Sommerferien zwei Kulturmittler*innen rumänisch- und arabischsprachige Schüler*innen und Eltern einer Willkommensklasse mit ihrer Expertise unterstützen. Kulturmittler*innen sind dabei nicht nur begleitend für die Familien der Schüler*innen da, sondern auch beratend für die Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen. Sie können bei Fragen und Konflikten vermitteln, fördern so die Entwicklung einer respekt- und verständnisvollen Lernatmosphäre. Dies ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig!
http://www.kulturen-im-kiez.de

PROJETKTRÄGER*INTräger Kulturen im Kiez e.V.
KONTAKTg.uebele@kulturen-im-kiez.de
Sensibilisierung – Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keine Gesellschaftsschichten?

Das Online-Projekt zu häuslicher Gewalt besteht aus verschiedenen Bausteinen: Nach den Sommerferien finden zwei Webseminare auf Türkisch zu sexuellem Missbrauch sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten statt. Diese Webseminare werden zusätzlich als Podcast auf der Vereinswebseite veröffentlicht. Für eine breitere Sensibilisierung für das Thema entwickelt Puduhepa e.V. darüber hinaus eine mehrsprachige Social-Media-Kampagne „Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keinen Reichtum. Missbrauch kommt aus allen Gesellschaftsschichten.“ http://www.puduhepa.org

PROJETKTRÄGER*INPuduhepa e.V.
KONTAKTinfo@puduhepa.org
Gemeinsam hinhören!

Das Ferienangebot zu Fake News und Hate Speech im Netz für Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren findet in den Herbstferien 2020 statt. Die Teilnehmer*innen werden mit „Gemeinsam hinhören!“ auf „digitale Attacken“ vorbereitet, sie werden sozial und digital fit gemacht und motiviert, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen von pädagogischen Fachkräften begleitet und erstellen gemeinsamen einen Podcast. http://www.wortlaut.de

PROJETKTRÄGER*INwortlaut Sprachwerkstatt UG
KONTAKTlisa.eineter@wortlaut.de
Rassismus, Diskriminierung und Sicherheit

Der Verein, der vor allem mit (jungen) Romnija und ihren Kindern arbeitet möchte mit diesem Projekt die Teilnehmer*innen für Rassismus und Diskriminierung sensibilisieren. Dazu werden vier Workshops angeboten, die sowohl über die Phänomene informieren, als auch einen Austausch für die Erfahrungen ermöglichen. Als Abschluss des Projekts werden vier Lesungen und eine Ausstellung organisiert (voraussichtlich Herbst/Winter 2020).

PROJETKTRÄGER*INMensch im Mittelpunkt e.V.
KONTAKTmenschimmittelpunkt1@gmail.com