Das Begleitgremium Wedding / Brunnenstraße

Das Begleitgremium Wedding / Brunnenstraße hat sich 2015 im Rahmen einer vom Vor-Ort-Büro organisierten Demokratiewerkstatt von Akteuren aus dem Gebiet gegründet. Seitdem treffen sich die Mitglieder regelmäßig zu öffentlichen Gremiensitzungen, in denen die Themenschwerpunkte bearbeitet und Förderentscheidungen getroffen werden.

Das Gremium bestimmt Handlungsfelder und -möglichkeiten und entwickelt Zielsetzungen. Die Mitglieder diskutieren Projektideen, die für eine finanzielle Förderung über den Aktionsfonds in Frage kommen. Zusammen mit der bezirklichen Koordinierungsstelle (Projektmanagement im Jugendamt Mitte) und dem Vor-Ort-Büro „Demokratie in der Mitte“ gestaltet das Gremium die Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Fördergebiet. Und natürlich gehört dazu auch die Öffentlichkeitsarbeit für das Programm und seine Themen.

Besetzt ist das Gremium mit Vertreter*innen aus Verwaltung, staatlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Im Wedding treffen sich Vertreter*innen von Casablanca e.V., Südost Europa e.V., Gangway e.V., Fabrik Osloer Straße e.V., Polizei, Wir gestalten e.V., Quartiersmanagement Badstraße + Brunnenviertel/Ackstraße, Horizonte gGmbH, Die Wille gGmbH, NARUD e.V. und Jugendamt Mitte.

Das Begleitgremium ist offen für neue Mitglieder. Bei Interesse bitte im Vor-Ort-Büro melden!

 

 

Mehr Informationen zum Begleitbündnis erhalten Sie beim Vor-Ort-Büro.

Bettina Pinzl, Lina Respondek, James Rosalind

Vor-Ort-Büro “Demokratie in der Mitte”

030/49500526

info[at]demokratie-in-der-mitte.de

aktuelle Projekte
Zielsetzungen Wedding 2017

1. Die Dialogkultur, das Miteinander und die demokratische Teilhabe im Fördergebiet sind gestärkt.
2. Eine Sensibilisierung für Geschlechterrollen und -bilder ist weiterentwickelt.
3. Die Identifikation der Gremium Mitglieder mit dem Bündnis und dem Programm Demokratie in der Mitte ist gestärkt.

Tandemprojekt LAMPEDUSA

Mit Klapperlatschen bewaffnet, zwei übermannsgrosse Puppen fahrend, einen mit Schrottteilen behängten Wagen schiebend, in einem simulierten Fluchtboot wassertretend, so zogen Kinder und Jugendliche durch die Buttmannstraße, weckten die Bewohner*innen klappernd und freikünstlerisch musizierend auf, an die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer zu denken. Auf der Bühne intonierten sie dann in Raps und Volksliedern lautstark ihre Gedanken zu ihrem Leben hier.

Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Träger*KALIBANI e.V.
Projektlaufzeit26.05.2017 - 30.06.2017
Fördersumme5.000,00 €
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel

Seit mehreren Jahren verhandelt ps wedding mit dem Bezirk und Senat über eine Umnutzung und Erweiterung des seit 2011 größtenteils leerstehenden ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums. Unter anderem wollen wir dort ein soziokulturelles Zentrum und einen Nachbarschaftsgarten initiieren. Im Rahmen der Förderung haben wir Interviews und Gespräche mit in und um das Brunnenviertel aktiven, sozial engagierten Akteur*innen geführt, mit ihnen unsere Ideen sowie ihre Bedarfe und Wünsche hinsichtlich des geplanten soziokulturellen Zentrums diskutiert.

Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Träger*ps wedding e.V.
Projektlaufzeit15.07.2017 - 31.12.2017
Fördersumme2.750,00 €
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges

Im Rahmen des Projekts „Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges“ haben wir uns in verschiedenen Podiumsdiskussionen mit bezirksrelevanten Themen im täglichen Miteinander auseinandergesetzt.

Die Ziele der Podiumsdiskussionsreihe waren folgende:
– Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs für ein wertschätzendes Zusammenleben im Bezirk
– Die Erörterung der Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft als soziale Akteurin
– Entwicklung von Strategien, die religiösen Spannungen, Vorurteilen, Diskriminierung und Extremismus entgegenwirken sollen

Gemeinsam mit Vertreter*innen religiöser und kultureller Einrichtungen, migrantischer Organisationen und sozialen Trägern z.B. der Jugendhilfe konnten wir mit einem interessierten Publikum in einen regen Austausch gehen. Wir haben uns gefreut, dass vielfältige Perspektiven der persönlichen Erfahrung und des Arbeitsalltages zum Ausdruck kommen konnten. Das führte zu spannenden, intensiven und fruchtbaren Gesprächen, die auch beim anschließenden gemeinsamen afrikanischen Buffet weitergeführt wurden. Durch die Podiumsdiskussionsreihe konnten wir die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Partner*innen intensivieren und neue hinzugewinnen, sodass in Zukunft noch mehr Synergien für ein friedliches und wertschätzendes Miteinander in Vielfalt genutzt werden können.

Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Träger*AMK e.V.
Projektlaufzeit01.05.2017 - 31. 12.2017
Fördersumme5.325,00 €
Toleranzpiloten - Wedding

Hauptziel des Projekts war die Stärkung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs sowie das tolerante Miteinander von Grundschüler*innen in Berlin-Wedding. Dazu haben wir während der Projektlaufzeit an Schulen Workshops durchgeführt. Dabei waren auch Schüler*innen aus Willkommensklassen und/oder mit Migrationshintergrund im Projekt involviert. Sie alle wurden zu Toleranzpiloten an ihrer Schule – mit Urkunde! Außerdem können die Schulen die Inhalte aus der eingesetzten Schmökerkiste Weltreligionen weiterverwenden!

Schmökerkiste Weltreligionen
Träger*wortlaut projekte gUG
Projektlaufzeit01.08.2017 - 31.12.2017
Fördersumme6.820,99 €
Jungen*arbeit

In sieben Jugendfreizeiteinrichtungen haben wir Supervisionen zur Geschlechterreflexion mit den Multiplikator*innen durchgeführt. Häufige Themen waren z.B. Wie gehe ich den Jugendlichen gegenüber mit meiner eigenen Geschlechterrollen um? Wie reagiere ich, wenn sich Jugendliche als „Schwuchteln“ beschimpfen? Wer nutzt wie viel Raum? In Kombination mit einer Fortbildung für Multiplikator*innen aus Mitte zum Thema queere Jugendarbeit haben wir Multiplikator*innen bei ihren Fragestellungen, beim Entwickeln und implementieren von Änderungen begleitet.

Jungen*arbeit
Jugen*arbeit
Träger*NachbarschaftsEtage