Tandemprojekt LAMPEDUSA

Mit Klapperlatschen bewaffnet, zwei übermannsgrosse Puppen fahrend, einen mit Schrottteilen behängten Wagen schiebend, in einem simulierten Fluchtboot wassertretend, so zogen Kinder und Jugendliche durch die Buttmannstraße, weckten die Bewohner*innen klappernd und freikünstlerisch musizierend auf, an die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer zu denken. Auf der Bühne intonierten sie dann in Raps und Volksliedern lautstark ihre Gedanken zu ihrem Leben hier.

Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Träger*KALIBANI e.V.
Projektlaufzeit26.05.2017 - 30.06.2017
Fördersumme5.000,00 €
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel

Seit mehreren Jahren verhandelt ps wedding mit dem Bezirk und Senat über eine Umnutzung und Erweiterung des seit 2011 größtenteils leerstehenden ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums. Unter anderem wollen wir dort ein soziokulturelles Zentrum und einen Nachbarschaftsgarten initiieren. Im Rahmen der Förderung haben wir Interviews und Gespräche mit in und um das Brunnenviertel aktiven, sozial engagierten Akteur*innen geführt, mit ihnen unsere Ideen sowie ihre Bedarfe und Wünsche hinsichtlich des geplanten soziokulturellen Zentrums diskutiert.

Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Träger*ps wedding e.V.
Projektlaufzeit15.07.2017 - 31.12.2017
Fördersumme2.750,00 €
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges

Im Rahmen des Projekts „Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges“ haben wir uns in verschiedenen Podiumsdiskussionen mit bezirksrelevanten Themen im täglichen Miteinander auseinandergesetzt.

Die Ziele der Podiumsdiskussionsreihe waren folgende:
– Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs für ein wertschätzendes Zusammenleben im Bezirk
– Die Erörterung der Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft als soziale Akteurin
– Entwicklung von Strategien, die religiösen Spannungen, Vorurteilen, Diskriminierung und Extremismus entgegenwirken sollen

Gemeinsam mit Vertreter*innen religiöser und kultureller Einrichtungen, migrantischer Organisationen und sozialen Trägern z.B. der Jugendhilfe konnten wir mit einem interessierten Publikum in einen regen Austausch gehen. Wir haben uns gefreut, dass vielfältige Perspektiven der persönlichen Erfahrung und des Arbeitsalltages zum Ausdruck kommen konnten. Das führte zu spannenden, intensiven und fruchtbaren Gesprächen, die auch beim anschließenden gemeinsamen afrikanischen Buffet weitergeführt wurden. Durch die Podiumsdiskussionsreihe konnten wir die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Partner*innen intensivieren und neue hinzugewinnen, sodass in Zukunft noch mehr Synergien für ein friedliches und wertschätzendes Miteinander in Vielfalt genutzt werden können.

Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Träger*AMK e.V.
Projektlaufzeit01.05.2017 - 31. 12.2017
Fördersumme5.325,00 €
Toleranzpiloten - Wedding

Hauptziel des Projekts war die Stärkung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs sowie das tolerante Miteinander von Grundschüler*innen in Berlin-Wedding. Dazu haben wir während der Projektlaufzeit an Schulen Workshops durchgeführt. Dabei waren auch Schüler*innen aus Willkommensklassen und/oder mit Migrationshintergrund im Projekt involviert. Sie alle wurden zu Toleranzpiloten an ihrer Schule – mit Urkunde! Außerdem können die Schulen die Inhalte aus der eingesetzten Schmökerkiste Weltreligionen weiterverwenden!

Schmökerkiste Weltreligionen
Träger*wortlaut projekte gUG
Projektlaufzeit01.08.2017 - 31.12.2017
Fördersumme6.820,99 €
Jungen*arbeit

In sieben Jugendfreizeiteinrichtungen haben wir Supervisionen zur Geschlechterreflexion mit den Multiplikator*innen durchgeführt. Häufige Themen waren z.B. Wie gehe ich den Jugendlichen gegenüber mit meiner eigenen Geschlechterrollen um? Wie reagiere ich, wenn sich Jugendliche als „Schwuchteln“ beschimpfen? Wer nutzt wie viel Raum? In Kombination mit einer Fortbildung für Multiplikator*innen aus Mitte zum Thema queere Jugendarbeit haben wir Multiplikator*innen bei ihren Fragestellungen, beim Entwickeln und implementieren von Änderungen begleitet.

Jungen*arbeit
Jugen*arbeit
Träger*NachbarschaftsEtage
Gefühlte Zukunft

UN-Menschenrechtskonvention
Artikel 23: Recht auf Arbeit, Recht auf freie Berufswahl.
UN-Kinderrechtskonvention
Artikel 28: Recht auf Bildung.

Was will ich werden? Alles Nachdenken über die eigene berufliche Zukunft beginnt mit der Gegenwart. Wer bin ich? Wo will ich hin? Wie will ich für mein Leben sorgen? Es geht nicht um die Treffgenauigkeit arbeitsmarktrelevanter Prognosen. Es geht um die imaginäre Reise: Wie fühlt sich heute meine eigene berufliche Zukunft von morgen an?

Ein Fotoprojekt des MACHmit! Museums für Kinder mit Schüler*innen der BQL- Klasse am OSZ Gesundheit I. Berlin. Wedding. 2017. Dank an die vielen Menschen, die mit ihrer freundlichen Kompetenz dafür gesorgt haben, dass die Gefühlte Zukunft nicht nur ein interessantes Gedankenspiel bleiben musste.
David Permantier (Lebenshilfe e.V., Palast des Wissens), Franziska Schulze (Sanitätshaus Dr. Ecknagel), Caroline Rössle, Jenny Troalic, Kathleen Hahn, Katrin Wehry und Daniel Zeise, Ilona Kirchmeier und das gesamte Team der Seniorenresidenz-„Schwyzer Straße“, Natali Kobus und Dörte Müller (Klas- senlehrerin der BQL-Klasse am OSZ Gesundheit), Meike Probst, Felix Schwadorf, Judtih Weber, Jule Wrase (Kieferchirurgie), Jürgen Kiontke, Öznur Doganay (Hutten Apotheke), Frau Pohlmann und Herr Albers (Zeitungsabteilung, Zweigstelle Staatsbibliothek) Jacqueline Hennig (Die Wille e.V., Projektpatin).
Die Gefühlte Zukunft 2017 sind: Fatoumata, Fazel, Firas, Florian, Hafez, Kamar, Nassinatou, Nawid, Sahar, Selina, Waleeda, Sylvia Barth (Theaterpädagogik), Wieland Glende (Foto-Assistenz), Helene von Schirach (Foto-Assistenz) und Eva von Schirach (Fotografie, Konzept und Durchführung). Und weiter geht es …

Gefühlte Zukunft
Träger*MACHmit! Museum
ICH bin ICH

Als Expert*innen in eigener Sache haben die Schüler*innen der Willkommensklasse K3 der Albert-Gutzmann-Schule großartig bildnerisch + theatral gearbeitet und viele Fähigkeiten + Leidenschaften eingebracht: Schach, Origami, selbstkomponierte Lieder auf der Gitarre, kurdisch zählen, arabisch schreiben, den rumänischen Star Dorian Popa, Lieder der iranischen Sängerin Fayruz, Eigenschaften zum eigenen Namen assoziieren & als Plakat gestalten und als krönenden Abschluss einen indischen Tanz. Die Schüler*innen haben in einem Workshop am 14.12. mit einer Willkommensklasse aus Spandau gearbeitet und gemeinsam an der JTW vor zweimal vor 9. Klassen präsentiert. Am 19.12. fand die Abschlussvorstellung in der Alten Kantine Wedding zweimal vor 6.Klassen statt. Bravo + wunderschön !***

ICH bin ICH
ICH bin ICH
ICH bin ICH
ICH bin ICH
ICH bin ICH
Träger*Die Kulturermittler: Verena Talamonti und Anna Falkenstein
Projetklaufzeit01.09.2017 – 31.12.2017
Fördersumme4.790,- € (+ 1.000,- € Aufstockung JTW Workshop)
Peertraining

Unser Peertraining für religiöse und weltanschauliche Vielfalt und Verständigung wurde bisher an einem Projekttag für 20 Schüler*innen einer Willkommensklasse durchgeführt. Der erste Projekttag hat die hohe Relevanz des Themas deutlich gemacht. Hinsichtlich der zentralen Themen hatten die Schüler*innen viele Fragen und einen großen Bedarf sich zu äußern.  Zusätzlich fand ein Auswertungsgespräch der Peers mit den verantwortlichen Klassenlehrer*innen statt. Das Workshop-Konzept wurde entsprechend den Bedarfen der Schüler*innen überarbeitet. 3 weitere Workshops und die Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen werden bis zum Ende des Jahres umgesetzt.

"Peertraining"
"Peertraining"
"Peertraining"
"Peertraining"
"Peertraining"
Träger*RAA Berlin / Projekt Interreligious-Peers
Projektlaufzeit17.04.2017 - 31.12.2017
Fördersumme2.732,16 €