Partizipation und gemeinsame Zeit auf Augenhöhe am Hochbeet

Gemeinsam gärtnern und dabei erfahren, wie über Sprachbarrieren hinweg ein Kennen lernen von Nachbar*innen möglich ist. Das ermöglicht das Projekt des Gemeinschaftsgartens Rote Beete auf dem Gelände des Centré Francais in der Müllerstraße. Die Teilnehmer*innen können wählen zwischen zwei Workshopangeboten: Gewaltfreie Kommunikation und Mischkultur. Darüber hinaus kann durch die finanzielle Unterstützung auch das ein oder andere, dringend benötigte Gartengerät für die Gemeinschaft angeschafft werden. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!
http://www.centre.francais.de

PROJETKTRÄGER*IN:Centré Francais de Berlin gGmbH
KONTAKT:bocage@centre.francais.de
Zwischen Kindern, Eltern und der Schule

Das Projekt wird an der Möwensee-Grundschule umgesetzt, in der nach den Sommerferien zwei Kulturmittler*innen rumänisch- und arabischsprachige Schüler*innen und Eltern einer Willkommensklasse mit ihrer Expertise unterstützen. Kulturmittler*innen sind dabei nicht nur begleitend für die Familien der Schüler*innen da, sondern auch beratend für die Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen. Sie können bei Fragen und Konflikten vermitteln, fördern so die Entwicklung einer respekt- und verständnisvollen Lernatmosphäre. Dies ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig!
http://www.kulturen-im-kiez.de

PROJETKTRÄGER*INTräger Kulturen im Kiez e.V.
KONTAKTg.uebele@kulturen-im-kiez.de
Sensibilisierung – Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keine Gesellschaftsschichten?

Das Online-Projekt zu häuslicher Gewalt besteht aus verschiedenen Bausteinen: Nach den Sommerferien finden zwei Webseminare auf Türkisch zu sexuellem Missbrauch sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten statt. Diese Webseminare werden zusätzlich als Podcast auf der Vereinswebseite veröffentlicht. Für eine breitere Sensibilisierung für das Thema entwickelt Puduhepa e.V. darüber hinaus eine mehrsprachige Social-Media-Kampagne „Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keinen Reichtum. Missbrauch kommt aus allen Gesellschaftsschichten.“ http://www.puduhepa.org

PROJETKTRÄGER*INPuduhepa e.V.
KONTAKTinfo@puduhepa.org
Gemeinsam hinhören!

Das Ferienangebot zu Fake News und Hate Speech im Netz für Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren findet in den Herbstferien 2020 statt. Die Teilnehmer*innen werden mit „Gemeinsam hinhören!“ auf „digitale Attacken“ vorbereitet, sie werden sozial und digital fit gemacht und motiviert, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen von pädagogischen Fachkräften begleitet und erstellen gemeinsamen einen Podcast. http://www.wortlaut.de

PROJETKTRÄGER*INwortlaut Sprachwerkstatt UG
KONTAKTlisa.eineter@wortlaut.de
Rassismus, Diskriminierung und Sicherheit

Der Verein, der vor allem mit (jungen) Romnija und ihren Kindern arbeitet möchte mit diesem Projekt die Teilnehmer*innen für Rassismus und Diskriminierung sensibilisieren. Dazu werden vier Workshops angeboten, die sowohl über die Phänomene informieren, als auch einen Austausch für die Erfahrungen ermöglichen. Als Abschluss des Projekts werden vier Lesungen und eine Ausstellung organisiert (voraussichtlich Herbst/Winter 2020).

PROJETKTRÄGER*INMensch im Mittelpunkt e.V.
KONTAKTmenschimmittelpunkt1@gmail.com
Berliner JUNGEN*TAG 2020 in Mitte

Am 18.09.20 findet nach dem Auftakt im letzten Jahr bereits das zweite Mal ein Jungen*tag im Bezirk Mitte statt. Entsprechend der geltenden Abstands- und Kontaktregeln findet der Aktionstag dieses Jahr voraussichtlich im Wolfgang-Scheunemann-Haus statt. Neben Workshops zu den Themen Geschlecht, Gerechtigkeit und Teilhabe wird es leckeres Essen und Live-Musik-Performances geben.Den Termin bitte gerne weitersagen und selber vorbeikommen! Wir sind offen für alle Jungen*.

PROJETKTRÄGER*INKaramé e.V.
KONTAKTjames.rosalind@fabrik-osloer-strasse.de
Kiezküche Wedding

Mithilfe des Projekts entsteht auf dem Gelände der PA 58 eine für alle Nachbar*innen zugängliche Kiezküche. Verschiedene bereits bestehende Kochgruppen werden zu Beginn an zwei Tagen in der Woche (geplant Dienstag und Donnerstag) warmes Mittagessen gegen Spende anbieten. Alle sind eingeladen, leckeres Essen zu genießen oder sich an einer Kochgruppe aktiv zu beteiligen.

PROJETKTRÄGER*INNachbarschaftshaus Prinzenallee 58
KONTAKTbischoff.cornelia@mailbox.org; klaus@pa58.de
PuduDEUTSCH

Um auch während der Zeit der Kontaktbeschränkungen (türkischsprachigen) Neuzuwanderer*innen die Möglichkeit zu geben weiterhin Deutsch zu lernen, bot der Frauenverein Online-Sprachstunden für Erwachsene und Schüler*innen (vor allem 7. bis 10. Klasse) an. Neben der Vertiefung der deutschen Sprachkenntnisse war es für die Teilnehmer*innen auch wichtig darüber mit Anderen in Kontakt zu kommen/zu bleiben.
https://www.puduhepa.org.

PROJETKTRÄGER*INPuduhepa e.V.
KONTAKTinfo@puduhepa.org
Kamera ab für die Vielfalt

Das Filmprojekt von bot Weddinger Jugendlichen die Möglichkeit, Kurzfilme zu den Themen Rechtsradikalismus, Fundamentalismus und Rassismus zu erstellen und diese einer Jury vorzustellen. Unterstützend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit an zwei Online-Seminaren zum Thema Filmerstellung (Drehbuch, Dreh- und Schnitttechniken) teilzunehmen. Die ausgezeichneten Filme werden während einer Abschlussveranstaltung im Herbst 2020 im Theater28 präsentiert. http://www.interkulturellaktiv.de

Kamera ab für die Vielfalt!
Bleib zu Hause, nimm deine Kamera und dreh deinen Film!
Interkulturell-Aktiv e.V. organisiert einen Kurzfilmwettbewerb für Kinder, Jugendliche und Familien!
* Auch wenn wir zu Hause sind, können wir kreativ sein! *
Drehe bis zum 15. September 2020 einen Kurzfilm zum Thema „Freiheit“ oder „Rassismus“
und sende ihn an: info@theater28.de. Die Gewinner erwarten tolle Preise!
Die Einsendefrist für den Kurzfilmwettbewerb „Bleib zu Hause“ wurde bis 15. September 2020
verlängert. Weitere Informationen hierzu findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

 

PROJETKTRÄGER*INInterkulturell-Aktiv e.V.
KONTAKTprojekt@interkulturellaktiv.de
Integration in Aktion

Die Bausteine des Projekts – zwei online Austauschtreffen über soziales Engagement und Beteiligung, drei Webseminare zu Projektentwicklung inkl. begleitendem Coaching und fünf online-Interviews mit Akteur*innen, unterstützen Migrant*innen darin, aktiv an der Stadtgesellschaft teilzuhaben.  Die Online-Interviews können auf der Internetseite www.janainas.org  und auf dem Instagram-Account @janainas_org ab September gehört werden.

 

PROJETKTRÄGER*INJanainas e.V.
KONTAKTinfo@janainas.org
Fortbildungen, Supervision & Ausstellung zu geschlechterreflektierter Jugendarbeit

Wie gestalte ich eine Jugendeinrichtung für Mädchen* und Jungen* ohne Bezugnahme auf geschlechtliche Stereotype? Welche Angebote für Jugendliche laden ein zur Reflexion eigener Geschlechterbilder und der eigenen Geschlechtsidentität /der sexuellen Orientierung? Und wie zeige ich eine offene Haltung gegenüber geschlechtlicher Vielfalt? Diese und weitere Fragen konnten bei der durchgeführten Fortbildung und den mehrteiligen Supervisionen in einzelnen Jugendeinrichtungen diskutiert werden. Die Supervisionen wurden von den beteiligten Einrichtungen als sehr hilfreich beurteilt. Das Angebot wird in 2020 als Regelangebot des Vor-Ort-Büros Demokratie in der Mitte aufrechterhalten. Die Comic-Ausstellung „Ach, so ist das“ zu trans* und nicht-binärer Geschlechtsidentitäten kann ebenfalls weiterhin im Vor-Ort-Büro ausgeliehen werden. Außerdem bieten wir eine kleine Bibliothek mit unterschiedlichen Medien zum Thema.
Kontakt: James Rosalind unter james.rosalind@fabrik-osloer-strasse.de

PROJEKTTRÄGER*INFabrik Osloer Straße e.V.
FÖRDERSUMME7.920,00 €
Mbonge Bana Bitike e.V.

Wir möchten in Kontakt kommen, voneinander lernen, miteinander sprechen und respektvoll miteinander umgehen – auch über Sprachhürden hinweg. Der junge Verein Mbonge Bana Bitike, der vor allem in die Community von Berliner Kongoles*innen mit Migrationsgeschichte und Deutsch-Kongoles*innen wirken möchte, entwickelte einen mehrsprachigen Internetauftritt.  Unter https://mbonge.org/ wird in den nächsten Monaten die Arbeit des Vereins dargestellt und eine Anlaufstelle für Beratungen, Informationen und Kennen lernen eingerichtet. Und hier eine kleine Impression: Musik von Céline Banza unter https://www.youtube.com/watch?v=AYi0SS1i5eE.

PROJEKTTRÄGER*INMbonge Bana-Bitike e.V.
FÖRDERSUMME2.600,00 €
Mauerwerk 2019

Das Projekt Mauerwerk 20.19 des Nachbarschaftszentrums „Bürger für Bürger“ fand zwischen Mai und November 2019 statt. Insgesamt wurden 12 Veranstaltungen rund um das Thema „30 Jahre Mauerfall“ durchgeführt. Neben einer Ausstellung im Nachbarschaftszentrum gab es einen Mauerspaziergang, eine Lesung von Kiezgeschichten, eine Begegnungsveranstaltung zu Familien-Trennungs-Schmerz heute und damals mit jugendlichen Migrant*innen und Senior*innen, eine Tanzveranstaltung und Konzerte. Das Programm endete mit einem Treffen von Engagierten und Beteiligten. Drei Veranstaltungen fanden darüber hinaus im Rahmen der Veranstaltungswoche „Mitte im Dialog“ statt.

Das Projekt hatte es sich zum Ziel gesetzt, mit vielen Bewohner*innen aus der Nachbarschaft ins Gespräch zu kommen über die Geschichte(n) der Stadt und dabei die Vielfalt der Erlebnisse und Erinnerungen wertzuschätzen und zu würdigen. Wir waren begeistert von der Beteiligung und vom Zuspruch an unserem Projekt!

PROJETKTTRÄGER*INCatrin Ebner / Volkssolidarität Berlin gGmbH, NBZ „Bürger für Bürger“
FÖRDERSUMME4.095,00 €
Geschlechterreflektierter Jungen*tag 2019

Am 31.08.2019 fand im Zille Klub in Berlin Moabit der erste geschlechterreflektierten Jungen*tag in Berlin Mitte statt, welcher von Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Einrichtungen/Trägern (Fabrik Osloer Straße, Demokratie in der Mitte, Gangway e.V. Team Tiergarten und Wedding, Trialog Jugendhilfe gGmbH, Kiez-Kids-Klub K3, Frecher Spatz e.V., Haus der Jugend) gemeinsam konzipiert, geplant und durchgeführt wurde. An offenen Ständen konnten sich die Kinder und Jugendlichen mit Fragen zum Thema Sexualität, Liebe, Identität, Was heißt Jung*Sein beschäftigen oder auch einfach Spielen, Schmieden und leckere Falafel und Würstchen essen. Außerdem fanden von 16-18 Uhr verschiedene Workshops zu den Themen „Sex und Liebe“, “Was ist Ehre“ und „Queer sein“ statt. Sehr beliebt war das Graffitiangebot (Instagram@graffitiworkshopberlin), wo die Jungen* sich beim Sprühen kreativ ausleben konnten und ein wirklich tolles Bild (siehe Foto) entstanden ist. Später am Abend traten Jugendliche aus dem Haus der Jugend (Rap), die Ghost Dogz (Breakdance), Matondo und Babsi Tollwut (Rap) auf.

Träger*inK3/Frecher Spatz e. V.
Youths for Youths

Praxisorientierte Ausbildung
junger Kinder-und Menschenrechte-Mentor*innen | Peer-to-Peer
Zielsetzung des Projektes ist die praxisorientierte Ausbildung junger Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, im Rahmen von Demokratiebildungsprozessen, und die Stärkung ihrer Befähigung ihr Wissen an weitere junge Menschen, in den Aktionsräumen Schule, Jugendeinrichtung, Flüchtlingsunterkunft, Peer-to-Peer zu übermitteln. […] Im Rahmen der Vorträge konnten 52 junge Menschen in der Altersspanne von 8 bis 26 Jahre erreicht werden, sowohl Mädchen wie auch Jungen – über- wiegend mit Flucht-/Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse und Auswertungen des Projektes ermutigen die Initiatoren weitere „Youths for Youths“ Projekte, im Rahmen des Gesamtkonzeptes, welches ein langfristig etabliertes Ausbildungsangebot für junge Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, in verschiedenen Alters- und Zielgruppen, vorsieht, durchzuführen. Wir sehen eine große Nachfrage bei jungen Menschen für eine solche Ausbildung und die Möglichkeit eines Wirkens für Demokratie, Freiheit, Solidarität auf Basis der Kinder-/Menschenrechte. Im Rahmen der Workshops werden zudem nicht nur junge Mentor*innen ausgebildet, sondern auch Multiplikator*innen in der Trägerlandschaft. Wie dies gelingen kann, spiegelt sich in diesem Projekt und der Kooperation mit „Wir im Brunnenviertel e.V.“ wieder, die die Impulse aus dem Workshop kreativ, engagiert und ressourcenorientiert aufgenommen und in Folgeprojekten bestmöglich genutzt und umgesetzt haben.

Träger*inFUTURE VOICE gemeinnützige UG
AfrisCool - Vielfalt fördern

AfrisCool ist ein Projekt, dass niedrigschwellig Kinder v.a. mit Migrationsgeschichte/n empowert,
für Diskriminierungen sensibilisiert und den Umgang mit Vielfalt übt.

Träger*inAfrikanischer Muslimkreis AMK e.V.
Gegen Antiziganismus

Ausstellung und Empowerment für Sintize und Romnja sowie ihre Kinder zur geschichtlichen Entwicklung von Antiziganismus in Deutschland/ Europa.

Träger*inMensch im Mittelpunkt e.V.
Tag der Zivilcourage 2019 auf dem Leopoldplatz
Träger*inNARUD e.V.
PULS Camp in Mitte

Das PULS Camp bietet Jugendlichen die Möglichkeit an verschiedenen Orten ehrenamtlich tätig zu sein.
http://mitte.pulscamp.de/

Träger*inPULS Deutschland e.V.
Geschlechterreflektierte Jugendarbeit 2018

Die Ausstellung „Ach so ist das“  – mit anschließendem Austausch mit Jugendlichen – wurde 2018 an mehreren Orten gezeigt: An der Kurt-Tucholsky-Grundschule, an der es zudem eine Supervision zu Geschlechterreflektierter Arbeit in der Jungen*gruppe der Schule statt fand. Während des Ferienprogramms des Moabiter Kinderhofs (Stadtteilgruppe Moabit e.V.), im K3 Kiez Klub
(Frecher Spatz e.V.), im „Café Via“ (Jugendmigrationsdienst/JMD) und
im Jugendhaus B8 (jup!/Diakoniegemeinschaft Bethania e.V.).
Zusätzlich fand eine zweitägige Fortbildung zum Thema Queere* Jugendarbeit mit 20 Multiplikator*innen aus dem Bezirk Mitte statt.

Besprechung mit Jungen* zu Geschlechterrollen
Ausstellung "Ach so ist das“
Nach Supervision gesprüht: Graffiti Jugendhaus B8
Träger*inFabrik Osloer Straße e.V.
Projektlaufzeit20.05.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.537,64 €
Gefühlte Zukunft
Foto-Kunst-Projekt rund um das Thema Berufsausbildung und Arbeitswelt

Alles Nachdenken über die eigene berufliche Zukunft beginnt mit der Gegenwart. Wer bin ich?
Wo will ich hin? Wie will ich für mein Leben sorgen? Bei der Beschäftigung mit der eigenen beruflichen Zukunft geht es nicht um die Treffgenauigkeit arbeitsmarktrelevanter Prognosen.
Es geht um die imaginäre Reise: Wie fühlt sich heute mein Leben von morgen an?

UN-Menschenrechtskonvention Artikel 23: Recht auf Arbeit, Recht auf freie Berufswahl
UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28: Recht auf Bildung

Die GEFÜHLTE ZUKUNFT funktioniert als 3-monatiges außerschulisches, freiwilliges Angebot. Teilnehmen können jeweils zwischen 8 und 15 Schüler*innen. Das Projekt gliedert sich in drei Module und wird feierlich abgeschlossen mit einer Ausstellung im MACHmit! Museum und in der schulischen Einrichtung. Von hier aus gehen die Portraits als Teil der Wanderausstellung GEFÜHLTE ZUKUNFT auf die Reise durch die Stadt.
1: Über die Beschäftigung mit der Fotografie (Was ist ein Porträt? Wie bildet Fotografie unsere Lebenswirklichkeit ab? Was verraten uns Fotos über Berufe?) und einem gemeinsamen Besuch einer aktuellen Fotoausstellung kommen wir zu den Berufen, die für die Schülerinnen und Schüler interessant sind. Die Berufsziele müssen nicht konkret sein. Es geht um einen künstlerischen Umgang mit der beruflichen Zukunft, nicht um einen Abgleich mit dem Arbeitsmarkt.
2: Im zweiten Teil treffen wir „echte“ Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, und sprechen – außerhalb Jobcenter/Bewerbungssituation! – lebensnah über das Thema Arbeit und Beruf. Es geht auch um Pausen im Job, Umgang mit Krisen. Routine. Erfahrung. Praktikumsmöglichkeiten und Tipps.
3: Im Anschluss erarbeiten wir individuelle Portraits. Kunst bedeutet auch Reduktion. Es geht um Abstraktion. Konzentration auf die fotografische Situation. Wir können die eigene Zukunft nicht vorraussehen. Wir können ihr aber mit Phantasie begegnen.

Träger*inMACHmit! Museum / Eva v. Schirach
Projektlaufzeit10.08.2018 - 31.12.2018
Fördersumme5.000,- €
AFRISCOOL – Ferien Sport Spass
Träger*inAfrikanischer Muslimkreis AMK e.V.
Projektlaufzeit15.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.991,40 €
Kulturmittler*innen für die Möwensee-Grundschule im Wedding

Zwei Kulturmittler*innen begleiteten Schüler*innen einer Willkommensklasse in der Möwensee-Grundschule im Wedding. In den wöchentlichen Sprachrunden (arabisch und türkisch), in denen sich die Kinder in ihrer Muttersprache frei äußern können, unterstützten sie die Kinder, die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiter*in als Übersetzer*innen und Vermittler*innen.
Die vertrauensvolle, persönliche Beziehung zu den Kindern ermöglichte die Klärung von Unsicherheiten und Konflikten in der Klasse und erleichterte es den anwesenden Pädagogen,
die aktuelle Situation der Kinder besser zu verstehen und schulbezogene Inhalte (Organisation
des Unterrichts, das Miteinander in den Klassen) in einem geschützten Rahmen noch einmal zu besprechen. Die beiden Kulturmittler*innen unterstützten uns zudem bei Elterngesprächen und an Elternabenden. Sie übersetzten Elternbriefe und sprachen mit den Eltern über strukturelle oder organisatorische Schulthemen sowie über konkrete Probleme wie fehlende Unterrichtsmaterialien oder Fehltage ihrer Kinder. Sie unterstützten die Familien auch außerhalb des schulischen Rahmens, begleiteten sie zu Ämtern, zu Ärzten und erleichterten so das Ankommen in Berlin.

Träger*inKulturen im Kiez e.V.
Projektlaufzeit01.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.388,60 €
Ein Starkes Stück Leben

Das Projekt „Ein Starkes Stück Leben“ an der Quinoa-Schule ermutigte Jugendliche, sich mit ihrer Lebenswelt in einer künstlerischen und kritischen Art und Weise auseinanderzusetzen.
An 9 Projekttagen wurden 42 Siebtklässler*innen dabei für Themen wie Identität und Diversität sensibilisiert. Durch das intensive und gemeinschaftliche Arbeiten wurden sie in ihrer Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit gestärkt, so dass das Projekt ebenso eine gewaltpräventive Wirkung erzielt hat. Mit verschiedenen theaterpädagogischen Methoden haben die Jugendlichen neue Seiten an sich entdeckt und konnten ihr Ausdrucksvermögen – sprachlich wie körperlich – stärken. Es entstand eine sehr produktive Gruppendynamik, so dass am Ende zwei tolle Theaterstücke entstanden sind.
(Fotos: © Pablo Lopez)

Träger*inQuinoa – Bildung für hervorragende Lebensperspektiven gGmbH
Projektlaufzeit20.08.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.537,64 €
Märchen und Theater mit Courage

Ein Projekt mit Kindern für Kinder. In diesem Rahmen boten wir Anti-Bias-Training zu „Stereotypen und Antiziganismus“ in insgesamt acht Grundschulen an. 4 Schulen nahmen aktiv mit Schüler*innen teil: Wedding-GS, Leo-Lionni-, Albert-Gutzmann-, Erika-Mann-GS. Die Humboldthain-, Galileo- und die Kurt-Tucholsky-GS kamen mit jeweils mehreren Klassen zu den drei Schulaufführungen des „Zauberers von Oz“ von Kindern für Kinder. Das Projekt wurde sehr gut angenommen und die Kinder der Theatergruppe hatten Spaß an den Rollen, an der Auseinandersetzung mit Mut, Angst, Gefühlen und Courage. Die Shows haben Ihnen viel Spaß gemacht. Die Anti-Bias Trainings für 4.-6. Klassen hätten noch Fortsetzungen haben können. Viele Konflikte wurden angerissen. Die Lehrer hätten das gerne vertieft.

Träger*inZirkus Internationale e.V.
Projektlaufzeit15.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme8.630,59 €
Tandemprojekt LAMPEDUSA

Mit Klapperlatschen bewaffnet, zwei übermannsgrosse Puppen fahrend, einen mit Schrottteilen behängten Wagen schiebend, in einem simulierten Fluchtboot wassertretend, so zogen Kinder und Jugendliche durch die Buttmannstraße, weckten die Bewohner*innen klappernd und freikünstlerisch musizierend auf, an die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer zu denken. Auf der Bühne intonierten sie dann in Raps und Volksliedern lautstark ihre Gedanken zu ihrem Leben hier.

Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Tandemprojekt LAMPEDUSA
Träger*KALIBANI e.V.
Projektlaufzeit26.05.2017 - 30.06.2017
Fördersumme5.000,00 €
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel

Seit mehreren Jahren verhandelt ps wedding mit dem Bezirk und Senat über eine Umnutzung und Erweiterung des seit 2011 größtenteils leerstehenden ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums. Unter anderem wollen wir dort ein soziokulturelles Zentrum und einen Nachbarschaftsgarten initiieren. Im Rahmen der Förderung haben wir Interviews und Gespräche mit in und um das Brunnenviertel aktiven, sozial engagierten Akteur*innen geführt, mit ihnen unsere Ideen sowie ihre Bedarfe und Wünsche hinsichtlich des geplanten soziokulturellen Zentrums diskutiert.

Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Mach mit! Ideen für ein soziokulturelles Zentrum im Brunnenviertel
Träger*ps wedding e.V.
Projektlaufzeit15.07.2017 - 31.12.2017
Fördersumme2.750,00 €
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges

Im Rahmen des Projekts „Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges“ haben wir uns in verschiedenen Podiumsdiskussionen mit bezirksrelevanten Themen im täglichen Miteinander auseinandergesetzt.

Die Ziele der Podiumsdiskussionsreihe waren folgende:
– Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs für ein wertschätzendes Zusammenleben im Bezirk
– Die Erörterung der Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft als soziale Akteurin
– Entwicklung von Strategien, die religiösen Spannungen, Vorurteilen, Diskriminierung und Extremismus entgegenwirken sollen

Gemeinsam mit Vertreter*innen religiöser und kultureller Einrichtungen, migrantischer Organisationen und sozialen Trägern z.B. der Jugendhilfe konnten wir mit einem interessierten Publikum in einen regen Austausch gehen. Wir haben uns gefreut, dass vielfältige Perspektiven der persönlichen Erfahrung und des Arbeitsalltages zum Ausdruck kommen konnten. Das führte zu spannenden, intensiven und fruchtbaren Gesprächen, die auch beim anschließenden gemeinsamen afrikanischen Buffet weitergeführt wurden. Durch die Podiumsdiskussionsreihe konnten wir die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Partner*innen intensivieren und neue hinzugewinnen, sodass in Zukunft noch mehr Synergien für ein friedliches und wertschätzendes Miteinander in Vielfalt genutzt werden können.

Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialoges
Träger*AMK e.V.
Projektlaufzeit01.05.2017 - 31. 12.2017
Fördersumme5.325,00 €
Toleranzpiloten - Wedding

Hauptziel des Projekts war die Stärkung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs sowie das tolerante Miteinander von Grundschüler*innen in Berlin-Wedding. Dazu haben wir während der Projektlaufzeit an Schulen Workshops durchgeführt. Dabei waren auch Schüler*innen aus Willkommensklassen und/oder mit Migrationshintergrund im Projekt involviert. Sie alle wurden zu Toleranzpiloten an ihrer Schule – mit Urkunde! Außerdem können die Schulen die Inhalte aus der eingesetzten Schmökerkiste Weltreligionen weiterverwenden!

Schmökerkiste Weltreligionen
Träger*wortlaut projekte gUG
Projektlaufzeit01.08.2017 - 31.12.2017
Fördersumme6.820,99 €
Jungen*arbeit

In sieben Jugendfreizeiteinrichtungen haben wir Supervisionen zur Geschlechterreflexion mit den Multiplikator*innen durchgeführt. Häufige Themen waren z.B. Wie gehe ich den Jugendlichen gegenüber mit meiner eigenen Geschlechterrollen um? Wie reagiere ich, wenn sich Jugendliche als „Schwuchteln“ beschimpfen? Wer nutzt wie viel Raum? In Kombination mit einer Fortbildung für Multiplikator*innen aus Mitte zum Thema queere Jugendarbeit haben wir Multiplikator*innen bei ihren Fragestellungen, beim Entwickeln und implementieren von Änderungen begleitet.

Jungen*arbeit
Jugen*arbeit
Träger*NachbarschaftsEtage