StudiTreff

Am 25. Mai 2021, fand von 17 -19 Uhr der StudiTreff statt, der freundlicherweise durch den Initiativ-Fonds Mitte gefördert wurde. Als Koordinator des Treffens und Sprachmittler (Arabisch, Englisch, Deutsch) konnten wir Herrn Hanna Hanna gewinnen. Das Treffen fand aufgrund der Pandemie online statt. Thema war: „Ein Zimmer in Berlin und anderswo. Wie finde ich als Studierende* oder Neuzugezogene* einen Platz zum Wohnen“.
Als Referentin konnten wir Hadeel Al Tair gewinnen („Wie beantrage ich einen Wohnberechtigungsschein“) sowie Ellen Krüger vom Studierendenwerk Berlin
(„Wie erhalte ich einen Platz im Studierenden-Wohnheim“). Das Treffen war mit 13 Teilnehmenden gut besucht.

Am 29.06.2021 trafen wir uns von 17:00 bis 19:00 Uhr wieder im Rahmen des StudiTreffs. Aufgrund der Pandemie-Lage online per Zoom.
Unser spannendes Thema dieses Mal: „Umgang mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen“. Als Koordninator und Sprachmittler fungierte wiederum Herr Hanna Hanna. Einer der Referenten war Herr Amrou Alawar. Zudem standen uns zwei Mitarbeitende des Bundes für Anitidiskriminierungs- und Bildungsarbeit zur Seite. Es nahmen 5 Personen teil (Überschneidung mit Deutschlandspiel / Achtelfinale der Europameisterschaft). Diese haben uns ausschließlich sehr positive Rückmeldungen gegeben.

KONTAKTJugendmigrationsdienst Berlin-Mitte, CJD Berlin-Brandenburg
Argumentieren gegen Verschwörungsideologien
KONTAKTargutraining@gmail.com
#togetheratthisplanet und Visibilities

Projekt #togetheratthisplanet

Von den Sachmitteln wurde eine Kamera angeschafft, um die Personen und das Kollegleben zu dokumentieren und daher sichtbar zu machen. Zwei Kollegiat*innen übten mit dem Sozialarbeiter der Schule, Kai Chmielnik, das Fotografieren ein. Durch einen Kontakt zu einem professionellen Fotografen konnte ein Shooting-Workshop stattfinden. Dadurch konnten die Kollegiat*innen lernen, wie sie mit der Kamera umgehen und interessante Portraitfotos machen können. Die Anschaffung der Kamera ist die Basis für das nachfolgende Projekt Visibilities, dass auch von Kollegiat*innen umgesetzt wurde.
Ziel der Aufnahmen ist es, dass sich die Kollegiat*innen aktiv mit Diversität beschäftigen, sie erkennen und würdigen lernen und diesen Prozess auch anderen Personen über eine Ausstellung im Schulgebäude den Lernenden und Lehrenden zugänglich zu machen.

Projekt Fotoausstellung Visibilities

Die durch den Initiativfonds geförderte Fotoausstellung wurde von Kollegiat*innen des Berlin Kolleg mit Unterstützung des Schulsozialarbeiters umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, im Schulgebäude die „neue Generation“ von Kollegiat*innen, deren persönlichen, kulturellen und religiösen Hintergründen sichtbar zu machen und sie zu empowern.
Das Ziel zu empowern wurde umfassend erreicht: mit dem Geld konnte ein professionelles Fotostudio-Equipment gekauft werden, die Kollegiat*innen selbst standen vor und hinter der Kamera und sie konnten das Zeigen und das Gezeigte selbst bestimmen. Mit musikalischer Begleitung wurden Portraits von diversen Kollegiat*innen aufgenommen. Diese werden zum Semesterabschluss im Rahmen einer Vernissage mit einführendem Vortrag der Projektmitarbeitenden ausgestellt.

KONTAKTKai Chmielnik
Moabiter*innen sprechen mit ihren Kandidat*innen

Dokumentation als .pdf >>> Wünsch dir was [.pdf]

Projektträger*inStadtschloss Moabit (Moabiter Ratschlag e.V.)

Mit einer Gruppe von 8 Jugendlichen, die regelmäßig Karame besuchen, haben wir das Projekt „Politik auf meinem Nacken“ durchgeführt.
Der Schwerpunkt war, dass die Jugendlichen sich mit den politischen Wahlen u. der jetzigen Situation auseinandersetzen. Ziel war es, sich selbst als
Politiker*in zu reflektieren oder sich als Wahl-Kandidat*in zu sehen und Wahlplakate mit eigenen Emojis u. Slogans zu entwerfen.
Die Plakate werden bei der Auftaktveranstaltung „Was ist Deine Stimme wert?“ im Kiez aufgehängt.

ProjektträgerKarame e.V.
KontaktGelaal Zaher / g.zaher@karame.de

Am 31.8. fand unser Polit-Talk mit Vertreter*innen der großen Parteien SPD, CDU, Grüne, die Linke und FDP statt. Diskutiert wurde über Themen rund um das Berliner Neutralitätsgesetz, Bildungspolitik, den Mietendeckel, diskriminierungsfreie Sprache und Digitalisierung.

Das teilnehmende Publikum war aufgefordert, sich aktiv durch Fragen zu beteiligen, so dass sich unter den Politikern und etwa dreißig Gästen ein reges, zum Teil auch kontroverses Gespräch entwickelte.

Wie stehen die Parteien, wie die Gesellschaft insgesamt, zu Fragen wie dem Kopftuchverbot im Lehramtsberuf, der Benachteiligung durch fortschreitende Digitalisierung und Integration in allen Ebenen gesellschaftlicher Realität, wie sie eben auch durch unsere Sprache abgebildet wird.

Es war ein erfreulich lebhafter Abend mit vielen Diskussionen, die zum Teil auch nach dem „offiziellen“ Ende der Veranstaltung noch fortgesetzt wurden.
Zur Vorbereitung hatten wir zudem drei Tage vorher einen „Input“ mit dem Politikwissenschaftler Kamran Musayev in Form eines online Workshops für die Teilnehmer veranstaltet. Hier hatten alle die Möglichkeit, sich umfassend über das Wahlsystem in Deutschland und Berlin zu informieren und über die Positionen der großen Parteien zu politischen Themen und Fragen, die für Zugewanderte von besonderem Interesse sind, auszutauschen. Auch diese Veranstaltung war mit zeitweise bis zu vierzehn Teilnehmern gut besucht.

Insgesamt war das geförderte Projekt ein voller Erfolg!

ProjektträgerJMD, CJD Berlin-Brandenburg, Sickingenstraße 20-28, 10553 Berlin
KontaktInga Franke

Für die U18-Wahl  haben wir Flaschenöffner herstellen lassen. Die Ersten haben wir bei einer Podiumsdiskussion mit den Bundestags-Direktkandidaten aus Berlin-Mitte im Monbijoutheater am 1. September verteilt. Zu Gast waren 89 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen, Jugendclubs und auch Jugendliche, die von unserer Veranstaltung über Instagram erfahren haben. Der Moabiter Ratschlag e.V. hat für die Veranstaltung Getränke gesponsert und wir haben diese gemeinsam mit den Flaschenöffnern an die Kinder, Jugendlichen und Politiker*innen verteilt. Wir haben nach der Veranstaltung ein tolles Feedback von den Teilnehmenden bekommen und hoffen, dass wir durch die Flaschenöffner die U18-Wahlen noch bekannter gemacht haben. Weitere Flaschenöffner werden wir bei noch folgenden Workshops, Veranstaltungen und natürlich am Wahltag selbst verteilen.

KontaktRika Hagedorn