Bedarfsanalyse - Migrant*innen aus der Türkei nach 2015

Unser Projekt „Bedarfsanalyse“ startete im Juli 2018 mit einer Online-Umfrage. Ziel war es, die ersten Kernthemen oder Probleme der Zugezogenen herauszufinden. An der Online-Umfrage nahmen 25 Zugezogene teil. Die Analyse der Umfrage ergab acht Themenschwerpunkte, die wir dann als Ausgangspunkte für die Fokusgruppendiskussion (FGD) verwendeten.
Diese acht Themenschwerpunkte: Gesundheit, Diskriminierung, Recht, Bürokratie, Zugang zum Arbeitsmarkt, Sozial, Bildung, Unterkunft wurden in den Gruppen (FGD) im Detail untersucht und diskutiert.
Die durch die Online-Umfrage und die FGD erzielten Ergebnisse wurden anschließend analysiert. Die Probleme wurden genauer definiert, um zu ermitteln, welche Entscheidungsträger*innen, staatliche sowie private Institutionen, bei der Problemlösung behilflich waren oder welche Themen, Probleme, Anliegen noch nicht gelöst werden konnten.

Weitere Informationen >>> facebook.com/puduhepaberlin

Antragsteller*inPUDUHEPA e.V.
Fastenbrechen in der Osterkirche 2018

80 Menschen kamen zum Dritten interreligiösen Fastenbrechen in die Osterkirche,
darunter Geflüchtete, Anwohner*innen, Gemeindemitglieder. Das Fastenbrechen wurde
von Sufi-Musik und Derwishtanz vom Sufizentrum Rabbaniya und durch den Chor der Sonntagsänger unter Leitung von Naoko Fukomoto begleitet.

Antragsteller*inOffene Tür e.V.
Graffiti Workshop in der Roten Beete

Der Graffiti Workshop fand am Sonntag den 9. September in der ‚Rote Beete‘ von 14.30 bis 17 Uhr erfolgreich statt. Nach einer kleinen Einleitung, wie man die Dosen benutzen soll und einige Skizzen auf dem Papier, teilten die Künstler Tom Schneider Berlin und Louis Bottero Paris, die Teilnehmer*innen spontan in zwei Gruppen auf, um ihnen einige Techniken beizubringen.
Insgesamt nahmen mehr als 20 Personen teil. Teilgenommen haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Deutsche, Franzosen und Anwohner*innen. Viele der TN*innen kamen entweder für 2-Tage-Wedding und oder für die Urban Art Week. Das Thema Vielfalt und Diversität hat die TN*innen sehr inspiriert!

Antragsteller*in:Centre Francais
Fußballspielen für Gewaltprävention und gegen Extremismus

Am 30.06.2018 fand der KbnK Cub – ein Fußballturnier organisiert von der Berliner Polizei statt. Dank dem Initiativfond von Demokratie in der Mitte haben wir in tollen Trikots teilgenommen. Wir, dass sind die Lots*innen von WIB e.V., junge Erwachsene im Alter von 19-21 Jahren, und eine Gruppe Jugendlicher mit Fluchthintergrund. Die Jugendlichen haben sich die Teilnahme an dem Turnier gewünscht und vorab fleißig mit den Lots*innen trainiert. Gerne wollten sie auch bei dem Turnier als Mannschaft optisch in Erscheinung treten und eigene Trikots haben. 
Dank Demokratie in der Mitte hat das geklappt. Die Jugendlichen haben sich hoch motiviert einen eigenen Teamnamen gegeben „FC Berlin Players“ und sich ein Logo erstellt. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.
Durch das gemeinsame Trainieren, den Prozess sich als Team zu finden und das anschließende Turnier ist die Gruppe zusammengewachsen, um nicht zu sagen, hat sich erst wirklich als Gruppe gefunden. Konflikte die vorab in der Gruppe der Jugendlichen bestanden wurden abgebaut und zu den Lots*innen konnte ein sehr vertrauens- und respektvolles Verhältnis aufgebaut werden. Das Gruppenbuilding hat sich auch ausgezahlt: die Jugendlichen freuten sich über einen wohl verdienten 2. Platz beim Turnier.

Antragsteller*in:Lots*innen / WIB e.V.
Ramadan im Kiez -
Ein kontemporärer Begegnungsort für Muslim*innen
und Nicht-Muslim*innen

Das Projekt “Ramadan im Kiez” entstand aus dem Wunsch heraus, gerade in der jetzigen politischen Stimmung, die positiven spirituellen Momente des muslimischen Fastenmonats in einem interreligiösen Kontext mit der Nachbarschaft zu teilen.
An zwei Tagen während des Ramadan sowie am Eid al-Fitr riefen wir unsere Nachbar*innen zum gemeinsamen Fastenbrechen im be’kech Anticafé auf. Begleitet wurde dies von einer kurzen Einleitung, einer offenen und respektvollen Fragerunde in der die anwesenden Muslim*innen Fragen beantworteten sowie einer Musikvorführung.
Mit unserem Angebot erreichten wir erneut ca. 40 Menschen. Jung und Alt, muslimisch und nicht-muslimisch, Neu- und Altberliner*innen sowie auch sonst bunt gemischt. Im Vergleich zum letzten Mal boten wir dieses Mal eine Übersetzung aller Aktivitäten ins Englische an, sodass Personen, welche kein oder wenig Deutsch beherrschten, das komplette Programm erleben konnten.

Antragsteller*in:be’kech Anticafé
Future Voice - Weltmädchentag 2018

Mädchen*, die zum großen Teil verschiedene Mädchen*- und gemischte Kinder- und Jugendeinrichtungen in Berlin Mitte besuchen, wollen sich an diesem Tag vielfältig mit „ihren Stimmen“ auseinandersetzen. Dazu zählt zum Beispiel, die musikalische Stimme, die Mitbestimmung und Teilhabe, das Gehört werden, die eigene Meinung und auch das Jubiläum von 100 Jahren Frauen*wahlrecht in Deutschland. Es wird zudem ein buntes Programm mit Aktionsständen, Polit-Talk, Bühnenprogramm, einer „Make a Wish“ Aktion und anschließender Party geben.
Unsere Reporter*innen sind mit Euch und für Euch am Start.
Wer kommt zum Weltmädchentag? Welche Jugendeinrichtungen sind dabei? Was gibt es an den Aktionsständen zu sehen und welche Politiker*innen kommen zum Talk? Wer präsentiert coole Akts auf der Bühne und was sagen die Besucheri*nnen dazu? Diesen und vielen weiteren Fragen spüren wir nach und berichten Euch darüber in unserem anschließend erscheinenden Online-Magazin.
Hier geht’s‘ zur Internetseite >>>

Antragsteller*inFuture Voice UG
Yalla, lass feiern!

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan organisierten wir in der Kulturfabrik Moabit einen Tag und Ort der Begegnung und der sozialen Veränderung. Mit dem Ziel, unser Netzwerk zu vergrößern stellten wir verschiedene Stadtteilinitiativen vor. Wir luden die Menschen dazu ein, sich dort zu informieren und sich nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen zu beteiligen. Durch das vielfältige Programm wollten wir soziale, kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden und zum Austausch anregen.
Mit unserm Fest erreichten wir über 2000 Besucher*innen, die Interesse, Neugier und Motivation mitbrachten. Verschiedenste Menschen ließen sich von Live-Musik, Performances, Panel-Diskussionen und Kleinkunst begeistern. Durch die Nacht bespielten wir zwei Räume mit Musik, wobei wir den Fokus auf weibliche und queere Künstler*innen gelegt haben. Nicht zu vergessen bleibt die Kooperation mit dem Filmrauschpalast, die die Dokumentation: „Raving Iran“ zeigten.

Yalla, lass feiern!
Yalla, lass feiern!
Yalla, lass feiern!
Yalla, lass feiern!
Antragsteller*in:Kiezhaus Agnes Reinhold