Netzwerk gegen Rassismus und Faschismus

Unser Projekt war gegliedert in zwei Teile. Einem Bildungsteil mit Referent*innen und zwei Stadtteilspaziergänge zu Antifaschistischem Wiederstand im Wedding mit Gedenken, der von den Teilnehmenden selbst entworfen wurde. Es nahmen in der Spitze bis zu 15 Teilnehmer*innen an dem Buildings Angebot und der Vorbereitung für dem Historischen und Antifaschistischen Stattspaziergang Teil. Die Teilnehmenden waren zwischen 17 und 32 Jahren, 8 von ihnen Männlich, 6 Weiblich und 1 Person Divers.

Die Bildungseinheit fand vom 09.03.2021 bis 11.06.2021 und dienten der Vorbereitung auf die Stattspaziergänge

Die Antifaschistischen Stadtspaziergänge am 08. März und am 10. Juli 2021, führten die Teilnehmenden selbst durch und führten interessierte zu  historischen Orten im Wedding an dem im Nationalsozialismus Widerstand gegen das NS Regime geleistet wurde. An dem Stadteilspaziergang nahmen bis zu 100 Personen teil und legten an einigen Orten Blumen nieder.

KONTAKTNetzwerk gegen Rassismus und Faschismus
Graffiti Workshops

Dank der Förderung konnten wir 2 Graffiti Workshops für und von Frauen*
teilfinanzieren. Wir waren bis zu 40 Menschen, welche gemeinsam Graffiti
gesprüht haben. Mit Abstand, Maske, Handschuhen und Dosen haben wir uns
feministischen Themen gewidmet. Wir konnten alle voneinander lernen,
weil viele Menschen underschiedliche Wissensstände hatten. Wir bedanken
und für die Koorperation.

KONTAKTMarie Wiegandt
Zuhause - Ein Magazin aus dem Wedding

Gemeinsam mit den regelmäßigen Besucher*innen des Olof-Palme Zentrums arbeiten wir seit Oktober 2021 an einem gemeinsamen Magazin zum Thema „Zuhause“. Zuhause das kann vieles sein: das eigene Zimmer, ein Land, eine Stadt, ein Kiez oder das Lieblingsgericht. Dabei sind schon einige Ideen und Seiten entstanden. (…)

>>> Magazin Zuhause als [.pdf]

KONTAKTOlof-Palme-Zentrum / Viola Majdandzic
StudiTreff

Am 25. Mai 2021, fand von 17 -19 Uhr der StudiTreff statt, der freundlicherweise durch den Initiativ-Fonds Mitte gefördert wurde. Als Koordinator des Treffens und Sprachmittler (Arabisch, Englisch, Deutsch) konnten wir Herrn Hanna Hanna gewinnen. Das Treffen fand aufgrund der Pandemie online statt. Thema war: „Ein Zimmer in Berlin und anderswo. Wie finde ich als Studierende* oder Neuzugezogene* einen Platz zum Wohnen“.
Als Referentin konnten wir Hadeel Al Tair gewinnen („Wie beantrage ich einen Wohnberechtigungsschein“) sowie Ellen Krüger vom Studierendenwerk Berlin
(„Wie erhalte ich einen Platz im Studierenden-Wohnheim“). Das Treffen war mit 13 Teilnehmenden gut besucht.

Am 29.06.2021 trafen wir uns von 17:00 bis 19:00 Uhr wieder im Rahmen des StudiTreffs. Aufgrund der Pandemie-Lage online per Zoom.
Unser spannendes Thema dieses Mal: „Umgang mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen“. Als Koordninator und Sprachmittler fungierte wiederum Herr Hanna Hanna. Einer der Referenten war Herr Amrou Alawar. Zudem standen uns zwei Mitarbeitende des Bundes für Anitidiskriminierungs- und Bildungsarbeit zur Seite. Es nahmen 5 Personen teil (Überschneidung mit Deutschlandspiel / Achtelfinale der Europameisterschaft). Diese haben uns ausschließlich sehr positive Rückmeldungen gegeben.

KONTAKTJugendmigrationsdienst Berlin-Mitte, CJD Berlin-Brandenburg
Willkommen im WIR
KONTAKTKurt-Tucholsky-Grundschule
Argumentieren gegen Verschwörungsideologien
KONTAKTargutraining@gmail.com
#togetheratthisplanet und Visibilities

Projekt #togetheratthisplanet

Von den Sachmitteln wurde eine Kamera angeschafft, um die Personen und das Kollegleben zu dokumentieren und daher sichtbar zu machen. Zwei Kollegiat*innen übten mit dem Sozialarbeiter der Schule, Kai Chmielnik, das Fotografieren ein. Durch einen Kontakt zu einem professionellen Fotografen konnte ein Shooting-Workshop stattfinden. Dadurch konnten die Kollegiat*innen lernen, wie sie mit der Kamera umgehen und interessante Portraitfotos machen können. Die Anschaffung der Kamera ist die Basis für das nachfolgende Projekt Visibilities, dass auch von Kollegiat*innen umgesetzt wurde.
Ziel der Aufnahmen ist es, dass sich die Kollegiat*innen aktiv mit Diversität beschäftigen, sie erkennen und würdigen lernen und diesen Prozess auch anderen Personen über eine Ausstellung im Schulgebäude den Lernenden und Lehrenden zugänglich zu machen.

Projekt Fotoausstellung Visibilities

Die durch den Initiativfonds geförderte Fotoausstellung wurde von Kollegiat*innen des Berlin Kolleg mit Unterstützung des Schulsozialarbeiters umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, im Schulgebäude die „neue Generation“ von Kollegiat*innen, deren persönlichen, kulturellen und religiösen Hintergründen sichtbar zu machen und sie zu empowern.
Das Ziel zu empowern wurde umfassend erreicht: mit dem Geld konnte ein professionelles Fotostudio-Equipment gekauft werden, die Kollegiat*innen selbst standen vor und hinter der Kamera und sie konnten das Zeigen und das Gezeigte selbst bestimmen. Mit musikalischer Begleitung wurden Portraits von diversen Kollegiat*innen aufgenommen. Diese werden zum Semesterabschluss im Rahmen einer Vernissage mit einführendem Vortrag der Projektmitarbeitenden ausgestellt.

KONTAKTKai Chmielnik
Moabiter*innen sprechen mit ihren Kandidat*innen

Dokumentation als .pdf >>> Wünsch dir was [.pdf]

Projektträger*inStadtschloss Moabit (Moabiter Ratschlag e.V.)
„Meine Meinung zählt“

Am Starttag des Projektes – dem Weltkindertag am 01.06.2021, zog das Zentrum SCHALASCH mit dem Lastenrad, bunt geschmückt und kostümiert los, um im Kiez auf das Thema Kinderrechte aufmerksam zu machen. Bepackt mit kleinen Geschenken, Luftballons und Infomaterialien wird der Dialog mit den Bewohner*innen rund um Nettelbeck-, Max-Josef-Metzger und Leopoldplatz gesucht.
Am 16.09.21 nutzen wir unser mobiles Inforad ein weiteres Mal, um in der Aktion „Picture my Voice“ auf das Thema Kinderrechte und die Berücksichtigung der Meinung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Mit einem Quizspiel wurde sich dem Thema UN Kinderrechtskonvention genähert, um dann in der letzten Aktion Wahlstation im Rahmen der U-18 Wahlen zu werden.
Den Abschluss des Projektes stellte der Besuch des Theaterstückes „NO Planet B“ des Atze Musiktheaters dar. Passend zum Thema gründen im Stück Jugendliche den Internationalen Gerichtshof der Kinder und klagen die Erwachsenen an, die Klimakatastrophe nicht verhindert zu haben. Über das zu treffende Urteil befinden die Kinder und Jugendlichen im Theatersaal kollektiv. Hier war also nochmal ganz konkret die Meinung der Jugendlichen gefragt.

Projektträger*inInterkulturelles Kinder-/Jugend-/Familienzentrum Schalasch (Club Dialog e.V.)

Mit einer Gruppe von 8 Jugendlichen, die regelmäßig Karame besuchen, haben wir das Projekt „Politik auf meinem Nacken“ durchgeführt.
Der Schwerpunkt war, dass die Jugendlichen sich mit den politischen Wahlen u. der jetzigen Situation auseinandersetzen. Ziel war es, sich selbst als
Politiker*in zu reflektieren oder sich als Wahl-Kandidat*in zu sehen und Wahlplakate mit eigenen Emojis u. Slogans zu entwerfen.
Die Plakate werden bei der Auftaktveranstaltung „Was ist Deine Stimme wert?“ im Kiez aufgehängt.

ProjektträgerKarame e.V.
KontaktGelaal Zaher / g.zaher@karame.de

Am 31.8. fand unser Polit-Talk mit Vertreter*innen der großen Parteien SPD, CDU, Grüne, die Linke und FDP statt. Diskutiert wurde über Themen rund um das Berliner Neutralitätsgesetz, Bildungspolitik, den Mietendeckel, diskriminierungsfreie Sprache und Digitalisierung.

Das teilnehmende Publikum war aufgefordert, sich aktiv durch Fragen zu beteiligen, so dass sich unter den Politikern und etwa dreißig Gästen ein reges, zum Teil auch kontroverses Gespräch entwickelte.

Wie stehen die Parteien, wie die Gesellschaft insgesamt, zu Fragen wie dem Kopftuchverbot im Lehramtsberuf, der Benachteiligung durch fortschreitende Digitalisierung und Integration in allen Ebenen gesellschaftlicher Realität, wie sie eben auch durch unsere Sprache abgebildet wird.

Es war ein erfreulich lebhafter Abend mit vielen Diskussionen, die zum Teil auch nach dem „offiziellen“ Ende der Veranstaltung noch fortgesetzt wurden.
Zur Vorbereitung hatten wir zudem drei Tage vorher einen „Input“ mit dem Politikwissenschaftler Kamran Musayev in Form eines online Workshops für die Teilnehmer veranstaltet. Hier hatten alle die Möglichkeit, sich umfassend über das Wahlsystem in Deutschland und Berlin zu informieren und über die Positionen der großen Parteien zu politischen Themen und Fragen, die für Zugewanderte von besonderem Interesse sind, auszutauschen. Auch diese Veranstaltung war mit zeitweise bis zu vierzehn Teilnehmern gut besucht.

Insgesamt war das geförderte Projekt ein voller Erfolg!

ProjektträgerJMD, CJD Berlin-Brandenburg, Sickingenstraße 20-28, 10553 Berlin
KontaktInga Franke

Für die U18-Wahl  haben wir Flaschenöffner herstellen lassen. Die Ersten haben wir bei einer Podiumsdiskussion mit den Bundestags-Direktkandidaten aus Berlin-Mitte im Monbijoutheater am 1. September verteilt. Zu Gast waren 89 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen, Jugendclubs und auch Jugendliche, die von unserer Veranstaltung über Instagram erfahren haben. Der Moabiter Ratschlag e.V. hat für die Veranstaltung Getränke gesponsert und wir haben diese gemeinsam mit den Flaschenöffnern an die Kinder, Jugendlichen und Politiker*innen verteilt. Wir haben nach der Veranstaltung ein tolles Feedback von den Teilnehmenden bekommen und hoffen, dass wir durch die Flaschenöffner die U18-Wahlen noch bekannter gemacht haben. Weitere Flaschenöffner werden wir bei noch folgenden Workshops, Veranstaltungen und natürlich am Wahltag selbst verteilen.

KontaktRika Hagedorn

Das Projekt will Kinder dabei unterstützen, sich selbstbestimmt mit Lektüre und Themen auseinanderzusetzten, die sie interessieren. Sie sollen dazu ermutigt werden, ihrer Neugier zu folgen und Bücher aufzuschlagen. Da digitale Kompetenzen besonders für Schulkinder sehr wichtig sind, wird eine Brücke zwischen analogem Buch und digitalem Comic geschlagen. Damit soll auf die langen Phasen ohne Schule und Freizeitangebote (Corona) reagiert und ein Angebot geschaffen werden, das den teilnehmenden Kindern erlaubt, sich in der Phase der Sommerferien selbstbestimmt, kreativ, neugierig und gestalterisch auszuprobieren.
>>> Mehr tolle Eindrücke aus der Werkstatt findet ihr hier [.pdf]

KontaktLaura Seibert // laura.seibert@fu-berlin.de
Projektträger*inFamilenzentrum Fabrik Osloer Straße e.V.
Setz dich neben mich!

Jugendliche ab 14 Jahren werden von einem besonderen Kunstwerk, der Moabiter „Friedensstatue“, inspiriert.
Die Bronzestatue verkörpert die sogenannten „Trostfrauen“, ca. 200.000 Mädchen und Frauen, die durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg sexuell versklavt wurden. Das Besondere an der Statue ist der leere Stuhl neben der sitzenden Figur in Mädchengestalt. Er lädt die Betrachtenden ein, sich neben sie zu setzen und gemeinsam mit ihr an die Vergangenheit zu erinnern und in die Zukunft zu blicken, um die Geschichte nicht zu vergessen und Wiederholungen zu vermeiden.
In dem Projekt „Setz dich neben mich!“ werden vier Jugendgruppen in den Sommerferien Beispiele sexualisierter Gewalt, wie das „Trostfrauen“-System, Wehrmachtsbordelle, KZ-Bordelle sowie weitere Beispiele der Gegenwart kennenlernen und Bezüge zu ihrer eigenen Lebensrealität herstellen. Ihre Gedanken und Assoziationen mit dem leeren Stuhl halten sie in künstlerischen Projekten fest: in Rap-Songs, Performances, Animationsfilmen oder selbstgebauten Stühlen. Nach den Sommerferien wird das Projekt mit Schüler*innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule fortgesetzt.
Das Projekt wird zusätzlich vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.

Projektträger*inKorea Verband e.V.
Kontaktmail@koreaverband.de
Kiez Podcasts

Wie höre ich den Wedding? – Diese Frage wird ab nun in einem Jugendraum am Utrechter Platz erforscht. Jugendliche bauen ein Weddinger Geräusche-Datenbank auf, führen Interviews mit Anwohner*innen und erstellen schließlich während der Sommerferien und bei regelmäßigen Treffen im Herbst eigene Podcasts zu unterschiedlichen Themen. Die Ergebnisse werden in einer Hörausstellung sowie durch Audio-Installationen präsentiert. Seien Sie aufmerksam! 😉

Projektträger*inKulturen im Kiez e.V.
Kontaktj.franz@kulturen-im-kiez.de
"Wieso wirken wir mit?"

Dieser Frage möchten wir nachgehen und gleichzeitig mehr Menschen ermutigen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren, besonders im Bereich Antidiskriminierung und Antirassismus. Dazu entwickeln wir eine Podcast-Reihe, die Menschen generationsübergreifend dafür sensibilisiert, dass sich Dialogkultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt umso stärker entwickeln, wenn sich viel Menschen mit verschiedenen Kapazitäten, Interessen und Perspektiven zivilgesellschaftlich zusammenschließen.

Projektträger*inBund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der BRD e.V.
Kontaktbdb@bdb-germany.de
KIZIBI - Kinderrat, Zitronenland, Bildungsteilhabe (in Pandemiezeiten)

Das Projekt fördert Dialogkultur, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Dazu bietet es folgende Bausteine: den Kinderrat, der den Beteiligten die Möglichkeit bietet, über ihre Probleme zu sprechen; die Anti-Bias-Methode Zitronenland für eine spielerische Vermittlung von Stereotypen, Vorurteilen, Antiromaismus und eine Unterstützung im Umgang mit dem „Lockdown“ und der Lernsituation von Kindern in Krisensituationen (besonders: Geflüchtete).

Projektträger*inZirkus Internationale e.V.
Kontaktkiezkulturetage@gmail.com
PuduDEUTSCH - Online Sprachunterstützung

Bis Ende des Jahres haben Erwachsene, insbesondere Frauen, die Deutsch lernen, die Möglichkeit zweimal pro Woche diesen online-Kurs zu besuchen. Die Teilnehmerinnen haben nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch ihr Wissen über Feminismus, Demokratie und das Leben in Deutschland vertieft. Soweit die Pandemiebedingungen es zulassen, ist in der zweiten Jahreshälfte der Besuch eines Museums, das sich mit der Geschichte des NS beschäftigt, geplant.

Projektträger*inPuduhepa e.V.
Kontaktbelma.bagdat@puduhepa.org
„Du bist wertvoll!“

Unter Mitwirkung der jugendlichen Teilnehmer*innen werden Installationen entstehen, die sich aus selbst gestalteten „Werte-und Kinderrechtsbausteinen“ zusammensetzten und urbane Signale in die Sozialräume senden. Erweiternd zu herkömmlichen Formaten, sollen gemeinsam mit den jungen Menschen digitale Lerneinheiten entwickelt werden z.B. in Form eines kindgerechten Comics und eines Filmes. In dem zu gestaltenden Comic und dem drauf basierenden Film soll Wissen zu Werten, gesellschaftlicher Vielfalt etc. in Form einer Geschichte vermittelt werden.

Projektträger*inDENK-MAL-WERTE e.V.
Kontaktinfo@denk-mal-werte.de
Stimme der Stimmlosen - Sichbarmachung von Nicht-Wahlberechtigten

Im Brunnenviertel leben mehr als 24.000 Menschen, davon 30% Menschen ohne deutschen Pass, die deshalb entweder nur ein eingeschränktes oder gar kein Wahlrecht besitzen. Das Projekt möchte mehr Aufmerksamkeit für diese politische Ungleichheit schaffen, indem Betroffene interviewt und porträtiert werden. Außerdem wird ein*e Expert*in eingeladen, über Wahlrechte und politische Beteiligung zu sprechen. Die Gespräche werden in Form einer Podcastreihe der Öffentlichkeit und Anwohner*innenschaft zur Verfügung gestellt.

Projektträger*inBrunnenviertel e.V.
Kontaktverein@brunnenviertel.de
Digitales Café für Senior*innen

Unter professioneller Leitung werden je eine Schulung für Senior*innen als Einführung in Zoom in der Begegnungsstätte Otawi-Treff und im Grüntaler Treff stattfinden. Um die Teilnahme von Senioren mit nur begrenzten deutschen Sprachkenntnissen zu ermöglichen, wird eine Sprachmittlerin eingesetzt. In Anschluss werden in beiden Einrichtungen bis Mitte Dezember digitale Treffen in 14-täglichem Rhythmus stattfinden. Der Austausch der Senior*innen soll zunächst im Vordergrund stehen. Für die weiteren Veranstaltungen werden gesellschaftliche, historische oder politische Themen gewählt.

Projektträger*inSelbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.
Kontaktdorothea-reinhardt@gmx.de
Gemeinsam gegen Antiziganismus

Um vor allem junge Menschen den Begriff Antiziganismus, aber auch Zivilcourage nahe zu bringen, brauchen wir Beispiele aus der Geschichte, die als Vorbilder dienen: mutige Männer und Frauen, die trotz der Gefahren nicht die Augen verschlossen haben. Im Rahmen des Projekts erstellen die Teilnehmer*innen ein Buch / eine Broschüre zum Thema Verfolgung, Vernichtung, Verachtung von Roma und Sinti während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit.

Projektträger*inMensch im Mittelpunkt e.V.
Kontaktmenschimmittelpunkt1@gmail.com
Zwischen Kindern, Eltern und der Schule 2

Zwei arabisch- und rumänischsprachige Kulturmittler*innen an der Möwensee-Grundschule und der Gottfried-Röhl-Grundschule bieten den am Projekt beteiligten Kindern im Schulalltag die Möglichkeit ihre Anliegen und Problem in ihrer Muttersprache zu besprechen. Gleichzeitig erleichtern die Kulturmittler*innen den Eltern der beteiligten Kinder das Ankommen im deutschen Schulsystem durch Übersetzungen und Sprachmittlung. Und sie unterstützen die Schulsozialarbeiter*innen und Pädagog*innen bei Fragen der Eltern und Kinder.

Projketträger*inKulturen im Kiez e.V.
Kontaktg.uebele@kulturen-im-kiez.de
Miteinander - Füreinander

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. und dem Freizeithaus am Mauerpark war gemeinsam vom 27.03. – 28.03. 2021 mit Künstler*innen und jungen Menschen in Berlin-Mitte rund um den Mauerpark unterwegs, um gegen Alltagsrassismus Gesicht zu zeigen. Mit einer Kunstinstallation (durchsichtiges Bubbleszelt und mehreren T-Shirts und Aufkleberaktionen mit Flyern mitten in der Innenstadt haben wir zu Zivilcourage und gegen Alltagsrassismus aufgerufen. Bei der großen Abschlussveranstaltung am 28.03. im Mauerpark konnten wir zusammen mit der Kinder und Jugendgruppe Sambakids aus Köpenick mehrere hundert Menschen dazu begeistern, Gesicht zu zeigen, gegen Alltagsrassismus und seine Folgen. Im Anschluss performten wir mit vielen Menschen gemeinsam den Song des Berliner Rappers Matondo ‚Wir sind International‘.
Die Bilder sprechen für sich: Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr ‚Miteinander und Füreinander‘ aufgerufen. Die Installation und die Materialien zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Aufkleber wurden verteilt und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept, einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Junge Leute* waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Projektträger*inDenk-Mal-Werte e.V.
Kontaktinfo@denk-mal-werte.de
Internationaler Frauen*tag 2021

Es war eine großartige Demonstration. Wir fühlen die Energie immer noch!
Ungefähr 20.000 Frauen*, aus der ganzen Welt kamen zusammen.
Einschliesslich Puduhepa hielten knapp 30 Frauen*gruppen eine Rede.
So erfuhren wir in diesem Jahr wieder die internationale Solidarität von Frauen*.
Mehr Information >>> https://puduhepa.org/

Projektträger*inPUDUHEPA e.V.– Fraueninitiative für Solidarität
Kontakt info@puduhepa.org
Podcast: Der Name ist die zweite Haut

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus präsentieren wir den Podcast: 
Der Name ist die zweite Haut. Podcast: http://kulturen-im-kiez.de/aktuell/podcast1/
Ab Juli werden wir regelmäßig Podcasts mit Kindern und Jugendlichen in unserem Studio am Utrechter Platz erstellen. Meldet euch gern bei Orest, wenn ihr mitmachen möchtet!
E-mail: o.skakun@kulturen-im-kiez.de , Telefon: 030-98 32 77 67 oder kommt vorbei (bitte Maske nicht vergessen!)

Projektträger*inKulturen im Kiez e.V.
Kontaktinfo@kulturen-im-kiez.de
Das Auge lernt mit - Vorher/Nachher
Projektträger*in Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH, Abteilung für Flüchtlingshilfen
Kontaktwww.ueberleben.org
Wählen ist kinderleicht

Was ist Demokratie? Wie funktionieren Wahlen? Was sind Parteien und was machen sie? Rund um diese Fragen entstehen Workshops für Moabiter Schüler*innen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe. Die Schüler*innen entwickeln eigene Ideen und Forderungen, sie gründen eigene Parteien und erarbeiten Kampagnen für eine Wahl. Schüler*innen können auch die Rolle von Journalist*innen einnehmen und die politische Entwicklung in ihrer Klasse kritisch begleiten. Das Projektteam möchte außerdem mit den Schüler*innen herausfinden, wie Fake News funktionieren und wie wir sie erkennen können. Zum Abschluss geht das Projektteam gemeinsam mit den Schüler*innen zur U-18-Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zum deutschen Bundestag.

Projekttäger*inRabenakademie e.V.
, politische Bildungsprojekte Berlin
KontaktAnka Hellauer, projekte@rabenakademie.de
Türkei im Kino

Drei Film- und Gesprächsabende, parallel als Präsenz- und online-Angebot, bei denen Filme aus der Türkei, die hierzulande nur selten zur Verfügung stehen, präsentiert werden.
Nach den Fimvorführungen finden moderierte Gespräche (deutsch-türkisch) mit eingeladenen Referent*innen und dem Publikum statt.
Die Reihe wird von der Wanderkinoinitiative „Kino für Moabit“ in Kooperation mit dem Zentrum für interreligiösen Dialog Berlin-Moabit (ZiD e.V.) und weiteren lokalen Partnern organisiert.
Sie bietet eine Plattform für Begegnungen von Kulturinteressierten, Nachbarn und Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen.

Projektträger*inMoabiter Filmkultur e.V.
KontaktMaren Dorner, info@kinofuermoabit.de