Let your Light shine

Let your Light shine – Jugendevent der Jugendgruppe, Revival Youth and Young Adults, aus der Kirchengemeinde, International Christian Revival Church.
Die Veranstaltung führte junge Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft, Prägung, Weltanschauung, etc. auf einer offenen, friedlichen und sicheren Plattform zusammen, um Kontakte zu knüpfen sowie Fragen zum Leben, Glauben und Beziehungen stellen und austauschen zu können.
An beiden Eventtagen (Freitag und Samstag, 6. – 7. September 2019) wurden altersgerechte, interaktive Gruppenspiele zum Kennenlernen und Kontaktknüpfens veranstaltet, die den jugendlichen Teilnehmer*innen eine Möglichkeit des Beziehungsaufbaus ermöglichen sollten. Dadurch gab es keine „Fremden“ mehr, sondern alle Anwesenden waren aufgrund dessen mit einander bekannt gemacht worden. […] Jeder Eventtag enthielt mindestens ein Unterthema, das unser Leitthema unserer Events untermaute. […] Zudem verinnerlichten interaktive Workshops diese sogenannten Inputs:
Glaube – In diesem Workshop haben die Teilnehmer einen informativen Einblick und regen Austausch über die verschiedenen Weltreligionen (mit dem Schwerpunkt auf den christlichen Glauben), deren Ursprung und Verbreitung gehabt.
Beziehung – Unterschiedliche Lebenshintergründe wie familiäre Prägung, persönliche Weltanschauung und anderes sollen kein Hinderungsgrund sein, um zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Jeder Teilnehmer hat seine persönlichen Erfahrung mit einem , mehreren oder keinen Glauben gesammelt, welche zu aktiven Austausch über zwischenmenschliche Beziehung sowie Beziehung zwischen Mensch und Gott initiierte. […] .

Antragsteller*inLukas Keul
Bin ich rechts? - ein theatraler Politomat

25 Schüler*innen zwischen 15 und 17 Jahren der Heinrich-Von-Stephan Gemeinschaftsschule brachten sich aktiv in das interaktive Theaterstück „Bin ich rechts?“ von Treibkraft. Theater ein. Sie diskutierten und setzten sich aktiv mit den Themenfeldern Rechtspopulismus und Radikalismus auseinander. Sie bezogen Stellung und hinterfragten ihre z.T. eigenen politischen Einstellungen kritisch. Partizipative Demokratieprozesse stärkten die kollektive Arbeit der Klassengemeinschaft. Hierfür diente das interaktive „Wahlspiel“, bei dem die Schüler*innen in 2 Parteien geteilt, ihre jeweiligen Spitzenkandidat*innen für ein Wahlkampfduell mit gesellschaftspolitischen Themen und Charaktereigenschaften ausstatteten, die dann zur Anwendung kamen. Angeregt durch diesen inszenierten Dialog, berieten die Schüler*innen über die Möglichkeiten politischer Mitgestaltung. Das aktivierende Spiel zeigte deutlich, wie wichtig die aktive Auseinandersetzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer Demokratie ist. Es wurden politische Haltungen diskutierbar, politisches Handeln erfahrbar und die Grundlagen der Demokratie in direkter Verbindung von Ursache und Wirkung erfahrbar – eine unmittelbare Aktivität gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit, sowie für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens.

Träger*inSOS-Kinderdorf Berlin e.V.
Projektlaufzeit01.10.2018 - 31.12.2018
Fördersumme1.445,00 €
Interkulturelles Kochprojekt

Dank der freundlichen Unterstützung im Rahmen der Partnerschaft „Demokratie in der Mitte“ konnte Karamé e.V. ein interkulturelles Kochprojekt mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez sowie Geflüchteten durchführen. Durch den niedrigschwelligen und integrativen Charakter des Vorhabens war es möglich, viele Teilnehmer*innen zu gewinnen sowie nachhaltig die Teilhabe zu stärken, die kulturelle Vielfalt im Kiez für die Kinder und Jugendlichen erlebbar zu machen und als Bereicherung bzw. Chance zu begreifen.

Träger*inKaramé e.V.
Projektlaufzeit01.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.500,00 €
Youths for Youths

Praxisorientierte Ausbildung
junger Kinder-und Menschenrechte-Mentor*innen | Peer-to-Peer
Zielsetzung des Projektes ist die praxisorientierte Ausbildung junger Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, im Rahmen von Demokratiebildungsprozessen, und die Stärkung ihrer Befähigung ihr Wissen an weitere junge Menschen, in den Aktionsräumen Schule, Jugendeinrichtung, Flüchtlingsunterkunft, Peer-to-Peer zu übermitteln. […] Im Rahmen der Vorträge konnten 52 junge Menschen in der Altersspanne von 8 bis 26 Jahre erreicht werden, sowohl Mädchen wie auch Jungen – über- wiegend mit Flucht-/Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse und Auswertungen des Projektes ermutigen die Initiatoren weitere „Youths for Youths“ Projekte, im Rahmen des Gesamtkonzeptes, welches ein langfristig etabliertes Ausbildungsangebot für junge Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, in verschiedenen Alters- und Zielgruppen, vorsieht, durchzuführen. Wir sehen eine große Nachfrage bei jungen Menschen für eine solche Ausbildung und die Möglichkeit eines Wirkens für Demokratie, Freiheit, Solidarität auf Basis der Kinder-/Menschenrechte. Im Rahmen der Workshops werden zudem nicht nur junge Mentor*innen ausgebildet, sondern auch Multiplikator*innen in der Trägerlandschaft. Wie dies gelingen kann, spiegelt sich in diesem Projekt und der Kooperation mit „Wir im Brunnenviertel e.V.“ wieder, die die Impulse aus dem Workshop kreativ, engagiert und ressourcenorientiert aufgenommen und in Folgeprojekten bestmöglich genutzt und umgesetzt haben.

Träger*inFUTURE VOICE gemeinnützige UG
AfrisCool - Vielfalt fördern

AfrisCool ist ein Projekt, dass niedrigschwellig Kinder v.a. mit Migrationsgeschichte/n empowert,
für Diskriminierungen sensibilisiert und den Umgang mit Vielfalt übt.

Träger*inAfrikanischer Muslimkreis AMK e.V.
Gegen Antiziganismus

Ausstellung und Empowerment für Sintize und Romnja sowie ihre Kinder zur geschichtlichen Entwicklung von Antiziganismus in Deutschland/ Europa.

Träger*inMensch im Mittelpunkt e.V.
Women make Hummus not Walls

Das partizipative Verständigungsprojekt zum Nahostkonflikt „Multipliers Make Hummus Not Walls“ reagiert darauf, dass der Kampf um das Gebiet in Israel/Palästina auch in unserer Stadt Spannungen anfacht, die zu antisemitischen und islamfeindlichen Anfeindungen führen. Es richtet sich an Frauen aus Moabit, die nicht nur in ihre Familien hinein, und somit auf zukünftige Generationen Einfluss nehmen, sondern auch in ihrem außerfamiliären Umfeld wirken. „Women Make Hummus Not Walls“ beschäftigt sich nicht nur mit dem Nahostkonflikt, sondern auch mit dem Judentum und dem Islam, um so die Akzeptanz von (religiöser) Vielfalt und Interkulturalität zu stärken.
Alle Frauen, die schon immer einmal wissen wollten, wie es um die arabischen Frauenbewegungen bestellt ist, was für Bräuche es im Judentum gibt, welche Ähnlichkeiten zwischen dem Judentum und dem Islam bestehen und wie der Konflikt im Nahen Osten entstanden ist, waren im Sommer/Herbst 2019 herzlich eingeladen, teilzunehmen. In unterschiedlichen Workshops konnten die Frauen nicht nur Fragen stellen und Neues erfahren, sondern auch von eigenen Diskriminierungserfahrungen berichten und in einem Rollenspiel ausprobieren, wie sie sich gegen Anfeindungen wehren können. Im Rahmen des Workshops zum Judentum wurde auch über Antisemitismus und (ehemaliges) jüdisches Leben in Moabit gesprochen. Der Workshop zum Nahostkonflikt, der sich gezielt mit der historischen und gegenwärtigen Problematik auseinandersetzt, wird von einem Trainerinnenteam geleitet, wobei eine Frau einen palästinensischen, die andere einen jüdischen Hintergrund hat. Sie verdeutlichten nicht nur die Vielfalt an Perspektiven auf den Konflikt, sondern auch, dass ein freundschaftliches Zusammenleben trotzdem möglich ist. Das stand auch bei dem Besuch im palästinensisch-israelischen Restaurant Kanaan im Mittelpunkt, wo gemeinsam Hummus zubereitet und gegessen und über Friedensinitiativen gesprochen wurde. Die Teilnehmer*innen konnten durch das Projekt einen Perspektivwechsel erfahren und gestärkt werden, als Vorbilder in ihrem Umfeld gegen Diskriminierung und für ein friedliches Miteinander aktiv zu werden.

Träger*inTransaidency e.V.
Tag der Zivilcourage 2019 auf dem Leopoldplatz
Träger*inNARUD e.V.
PULS Camp in Mitte

Das PULS Camp bietet Jugendlichen die Möglichkeit an verschiedenen Orten ehrenamtlich tätig zu sein.
http://mitte.pulscamp.de/

Träger*inPULS Deutschland e.V.
EIN DORF SIEHT SCHWARZ - Filmvorführung und Gespräch

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus 2019

EIN DORF SIEHT SCHWARZ
Filmvorführung und Gespräch
„Kino für Moabit“ in Kooperation mit Afrika-Haus Berlin

Das Publikumsinteresse war groß, die ersten Gäste kamen bereits ab 18 Uhr, um im Afrika-Haus die laufende Ausstellung zu sehen, um Bekannte zu treffen und die Samosas aus der „hauseigenen“ Herstellung zu kosten.
Insgesamt waren 55 Besucher*innen da, leider haben einige aufgrund der eingeschränkten Sichtmöglichkeiten in den hintersten Reihen die Filmvorführung wieder verlassen. Eine Herausforderung für zukünftige Kooperationsveranstaltungen mit dem Afrika-Haus ist daher, nach Lösungen für zufriedenstellende Sichtverhältnisse auch bei größerem Publikum zu suchen.
Beim anwesenden Publikum kam der Film über den aus dem Kongo stammenden Arzt, der in einem französischen Dorf eine Praxis eröffnet, gut an. Es wurde viel gelacht, gab aber auch eine hohe Beteiligung an dem anschließenden Gespräch.
Hier hatte Oumar Diallo, Leiter des Afrika-Hauses, Gelegenheit, aus seiner Perspektive von Diskriminierungsmustern und -erfahrungen zu erzählen. Er bestätigte die Kernaussage des Films:
Ein hoher Bildungsgrad ist bei weitem kein Garant auf dem Weg von Angehörigen von Minderheiten zu gesellschaftlicher Anerkennung und Gleichstellung.
Im Namen des Moabiter Filmkultur e.V. und des Afrika-Hauses bedanke ich mich herzlich für die Unterstützung der Veranstaltung durch den Initiativfonds 2019.
Der Film: EIN DORF SIEHT SCHWARZ (Bienvenue à Marly-Gomont, F 2016, R: Julien Rambaldi)

Antragsteller*inMaren Dorner in Kooperation mit dem Afrika-Haus und der Moabiter Filmkultur e.V.
Interreligiöses Fest mit Freunden

Die von der Ibn-Rushd-Goethe Moschee und der evangelischen Kirchengemeinde Tiergarten organisierte Veranstaltung unter dem Motto „Interreligiöses Fest mit Freunden“ stand für jeden offen. Adressiert wurden im Allgemeinen Nachbarn in Moabit, unter derer sich Christen, Muslime und andere Interessierte.
Geboten wurde eine interaktive Lichtinstallation in der St. Johanniskirche, Raum für Gespräche und ein musikalischer Auftritt mit orientalischer Musik von Sebastian Flaig. Zudem fand das Fastenbrechen mit der evangelischen Gemeinde statt. Hinter der Veranstaltung birgt sich die Intention eines harmonischen Zusammenkommens eines interkulturellen Publikums und somit eine implizierte Möglichkeit der Annäherung durch Gespräche mit der interkulturellen Gemeinschaft. Im gleichen Zuge wurde das Fastenbrechen gemeinsam zelebriert.

Antragsteller*inIbn-Rushd-Goethe Moschee gGmbH
Laut aus dem Kiez

Bei einer bunten Veranstaltung im Zilleklub wurden die Jugendbeteiligungsprojekte der Jahre 2015-2017 vorgestellt und einige Kiezagent*innen für ihren Einsatz geehrt.
Breakdance, HipHop, Poetry Slam und eine Vocal Performance bildeten einen schönen Rahmen.
Wir bedanken uns insbesondere bei der Jugendstadträtin für ihre Grußworte, dem Zilleklub für das Bereitstellen der Räumlichkeiten und für die Hilfe bei vielen logistischen Fragen.
Wir haben uns auch sehr darüber gefreut, dass Einrichtungen aus Moabit und dem Wedding mit ihren Jugendlichen gekommen sind.

Träger*inGangway e.V.
Projektlaufzeit05.07.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.800,00 €
Geschlechterreflektierte Jugendarbeit 2018

Die Ausstellung „Ach so ist das“  – mit anschließendem Austausch mit Jugendlichen – wurde 2018 an mehreren Orten gezeigt: An der Kurt-Tucholsky-Grundschule, an der es zudem eine Supervision zu Geschlechterreflektierter Arbeit in der Jungen*gruppe der Schule statt fand. Während des Ferienprogramms des Moabiter Kinderhofs (Stadtteilgruppe Moabit e.V.), im K3 Kiez Klub
(Frecher Spatz e.V.), im „Café Via“ (Jugendmigrationsdienst/JMD) und
im Jugendhaus B8 (jup!/Diakoniegemeinschaft Bethania e.V.).
Zusätzlich fand eine zweitägige Fortbildung zum Thema Queere* Jugendarbeit mit 20 Multiplikator*innen aus dem Bezirk Mitte statt.

Besprechung mit Jungen* zu Geschlechterrollen
Ausstellung "Ach so ist das“
Nach Supervision gesprüht: Graffiti Jugendhaus B8
Träger*inFabrik Osloer Straße e.V.
Projektlaufzeit20.05.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.537,64 €
Let's go - Moabiter*innen gestalten Europa mit

In drei Workshops wurden jeweils bis zu 8 junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren für die Europawahlen und die dahinterliegende Politik geschult und sensibilisiert. Was ist Europa, wer gestaltet europäische Politik und welche Bedeutung haben die Wahlen. Wichtig war dabei, dass die Teilnehmer*innen die unterschiedlichen EU-Programme kennenlernen und eine Vorstellung von der EU bzw. den europäischen Nachbarländern bekommen. Darüberhinaus vermittelten wir das Wissen über demokratische Teilhabemöglichkeiten und Rechte. Im Mai 2019 finden die Europawahlen statt und wir möchten mit diesem Projekt den Teilnehmenden deren Bedeutsamkeit näherbringen: Was genau bedeutet die Europäische Union, welche Vor- und Nachteile habe ich als europäische/r Bürger*in? Welche Möglichkeiten bietet mir Europa für meine Zukunft?. Zwei Frauen mit Vorbildfunktion aus Moabit berichteten von ihren eigenen Erfahrungen mit europäischer Mobilität und begleiteten die Workshops. Für geflüchtete junge Menschen, gab es einen sprachsensiblen Workshop, der das Thema „Geflüchtete in der EU“ herausarbeitete.

Träger*inTransaidency e.V.
Projektlaufzeit12.07.2018 - 31.12.2018
Fördersumme5.000,00 €
„Multipliers Make Hummus Not Walls“

Die Projektziele waren, Multiplikator*innen aus Moabit für den Umgang mit dem Thema Nahostkonflikt und menschenfeindliche Tendenzen zu sensibilisieren, ihnen mehr Hintergrundwissen an die Hand zu geben und ihnen einen Austausch über ihre Erfahrungen mit diesem Themenkomplex im beruflichen Kontext zu ermöglichen. Dazu wurde ein ganztägiger Workshop zum Nahostkonflikt durchgeführt, bei dem die historische Entwicklung des Konflikts und von Antisemitismus dargestellt wurde und die Teilnehmenden Methoden erlernten, wie sie das Wissen weitergeben können. Darüber hinaus besuchten die Multiplikator*innen die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ im Jüdischen Museum Berlin und stellten im Restaurant Kanaan Hummus her. Die einzelnen Projektteile wurden von israelisch-arabischen Teams angeleitet, die einen authentischen Blickwinkel auf die Thematik und Perspektivwechsel ermöglichten.

Träger*inTransaidency e.V.
Projektlaufzeit15.09.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.205,40 €
Gefühlte Zukunft
Foto-Kunst-Projekt rund um das Thema Berufsausbildung und Arbeitswelt

Alles Nachdenken über die eigene berufliche Zukunft beginnt mit der Gegenwart. Wer bin ich?
Wo will ich hin? Wie will ich für mein Leben sorgen? Bei der Beschäftigung mit der eigenen beruflichen Zukunft geht es nicht um die Treffgenauigkeit arbeitsmarktrelevanter Prognosen.
Es geht um die imaginäre Reise: Wie fühlt sich heute mein Leben von morgen an?

UN-Menschenrechtskonvention Artikel 23: Recht auf Arbeit, Recht auf freie Berufswahl
UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28: Recht auf Bildung

Die GEFÜHLTE ZUKUNFT funktioniert als 3-monatiges außerschulisches, freiwilliges Angebot. Teilnehmen können jeweils zwischen 8 und 15 Schüler*innen. Das Projekt gliedert sich in drei Module und wird feierlich abgeschlossen mit einer Ausstellung im MACHmit! Museum und in der schulischen Einrichtung. Von hier aus gehen die Portraits als Teil der Wanderausstellung GEFÜHLTE ZUKUNFT auf die Reise durch die Stadt.
1: Über die Beschäftigung mit der Fotografie (Was ist ein Porträt? Wie bildet Fotografie unsere Lebenswirklichkeit ab? Was verraten uns Fotos über Berufe?) und einem gemeinsamen Besuch einer aktuellen Fotoausstellung kommen wir zu den Berufen, die für die Schülerinnen und Schüler interessant sind. Die Berufsziele müssen nicht konkret sein. Es geht um einen künstlerischen Umgang mit der beruflichen Zukunft, nicht um einen Abgleich mit dem Arbeitsmarkt.
2: Im zweiten Teil treffen wir „echte“ Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, und sprechen – außerhalb Jobcenter/Bewerbungssituation! – lebensnah über das Thema Arbeit und Beruf. Es geht auch um Pausen im Job, Umgang mit Krisen. Routine. Erfahrung. Praktikumsmöglichkeiten und Tipps.
3: Im Anschluss erarbeiten wir individuelle Portraits. Kunst bedeutet auch Reduktion. Es geht um Abstraktion. Konzentration auf die fotografische Situation. Wir können die eigene Zukunft nicht vorraussehen. Wir können ihr aber mit Phantasie begegnen.

Träger*inMACHmit! Museum / Eva v. Schirach
Projektlaufzeit10.08.2018 - 31.12.2018
Fördersumme5.000,- €
AFRISCOOL – Ferien Sport Spass
Träger*inAfrikanischer Muslimkreis AMK e.V.
Projektlaufzeit15.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.991,40 €
Weltdorf Moabit – ein Erzählkunstprojekt

Deutsch-, arabisch- und türkischstämmige Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund kamen über 4 Monate in wöchentlichen Erzählworkshops zusammen und tauschten dabei tiefgehende Erfahrungen in mehreren Sprachen aus, eigneten sich Storytelling-Handwerk an und lernten die Weltsicht des jeweils anderen besser kennen. 
Unsere Geschichten fanden zwischen Berlin, Damaskus, Cairo und Izmir statt und handelten u.a. davon wie Menschen sich im Exil verändern, wie das Klima das Leben und Mentalität beeinflusst oder wie der Umgang mit den Themen Fremdsein, Tod und Geburt hier und dort, ist. Dabei haben wir viel Gemeinsames und feine Unterschiede entdeckt. 
Zwei öffentliche Veranstaltungen rundeten das Projekt ab: Stadtgeschichten am 21.11.2018 
und Neue Nachbarschaft Moabit – Liebe und so weiter am 12.12.2018 im Zille Haus.
 Dort haben nicht nur wir zweisprachig erzählt – sondern auch das Publikum. So entstand ein wichtiger Austausch zu den Themen unserer Zeit mit insgesamt 200 Menschen in Moabit, die gerade hierhergezogen sind oder hier schon sehr lange leben.
(Fotos © Harald Etzbach)

Ghaith Alshahar an der Oud
Amal Al-Sharif aus dem Jemen leitet den Austausch am Tisch
Ahmed Said und Adham El-Said mit Geschichten aus Alexandria, Ägypten
Träger*inStorytelling Arena in Kooperation mit Erzählkunst e.V.
Projektlaufzeit01.08.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.885,00 €
Kulturmittler*innen für die Möwensee-Grundschule im Wedding

Zwei Kulturmittler*innen begleiteten Schüler*innen einer Willkommensklasse in der Möwensee-Grundschule im Wedding. In den wöchentlichen Sprachrunden (arabisch und türkisch), in denen sich die Kinder in ihrer Muttersprache frei äußern können, unterstützten sie die Kinder, die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiter*in als Übersetzer*innen und Vermittler*innen.
Die vertrauensvolle, persönliche Beziehung zu den Kindern ermöglichte die Klärung von Unsicherheiten und Konflikten in der Klasse und erleichterte es den anwesenden Pädagogen,
die aktuelle Situation der Kinder besser zu verstehen und schulbezogene Inhalte (Organisation
des Unterrichts, das Miteinander in den Klassen) in einem geschützten Rahmen noch einmal zu besprechen. Die beiden Kulturmittler*innen unterstützten uns zudem bei Elterngesprächen und an Elternabenden. Sie übersetzten Elternbriefe und sprachen mit den Eltern über strukturelle oder organisatorische Schulthemen sowie über konkrete Probleme wie fehlende Unterrichtsmaterialien oder Fehltage ihrer Kinder. Sie unterstützten die Familien auch außerhalb des schulischen Rahmens, begleiteten sie zu Ämtern, zu Ärzten und erleichterten so das Ankommen in Berlin.

Träger*inKulturen im Kiez e.V.
Projektlaufzeit01.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.388,60 €
"Barrieren im Kopf abschaffen"

Der International Eastercup Berlin-Moabit ist Jahr für Jahr ein besonderes Ereignis. Zum einen, weil es eine menge Arbeit für diejenigen bedeutet, die in der Organisation federführend sind, zum anderen, weil fast 2.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 30 verschiedenen Ländern nach Berlin kommen.
Unterschiedliche Sprachen, Kulturen und soziale Hintergründe treffen hier in Moabit aufeinander.
Das kann in manchen Fällen zu Spannungen führen. Wir wollen diesen Spannungen zuvorkommen
und nutzen Basketball als Mittel zur Verständigung zwischen den Nationen.
Jeder Mensch mit seiner eigenen Kultur bringt auch eigene Kenntnisse und (oft ungewollt) Vorurteile mit.
Dem wirken wir jedes Jahr entgegen, indem wir einen Raum schaffen, der Fairness, Respekt, Toleranz, Integration und Inklusion fördert. Dies ist uns in diesem Jahr durch eure Hilfe, dem Initiativfonds von Demokratie in der Mitte, gelungen! Jugendliche haben das Event vorbereitet und an fünf intensiven Tagen durchgeführt. Mit ihrer vorbildhaften Art konnten sie ein Beispiel für Andere sein.
Wir sind sehr stolz darauf zu sehen, dass unsere Arbeit große Beachtung findet – immer mehr Teams möchten teilnehmen und immer mehr Medien interessieren sich für den International Eastercup Berlin-Moabit.
Der International Eastercup Berlin-Moabit fand im Zeitraum vom 18. bis 22. April 2019 statt.

Antragsteller*inLukas Keul, Assistant Coordinator, International Eastercup Berlin-Moabit
Ein Starkes Stück Leben

Das Projekt „Ein Starkes Stück Leben“ an der Quinoa-Schule ermutigte Jugendliche, sich mit ihrer Lebenswelt in einer künstlerischen und kritischen Art und Weise auseinanderzusetzen.
An 9 Projekttagen wurden 42 Siebtklässler*innen dabei für Themen wie Identität und Diversität sensibilisiert. Durch das intensive und gemeinschaftliche Arbeiten wurden sie in ihrer Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit gestärkt, so dass das Projekt ebenso eine gewaltpräventive Wirkung erzielt hat. Mit verschiedenen theaterpädagogischen Methoden haben die Jugendlichen neue Seiten an sich entdeckt und konnten ihr Ausdrucksvermögen – sprachlich wie körperlich – stärken. Es entstand eine sehr produktive Gruppendynamik, so dass am Ende zwei tolle Theaterstücke entstanden sind.
(Fotos: © Pablo Lopez)

Träger*inQuinoa – Bildung für hervorragende Lebensperspektiven gGmbH
Projektlaufzeit20.08.2018 - 31.12.2018
Fördersumme4.537,64 €
Resilienzen gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit stärken

Die außerschulische Projektwoche „Resilienzen gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit stärken“ fand im November 2018 statt. Ziel war es ca. 120 Schüler*innen der Hedwig-Dohm-Oberschule zu empowern, sie in ihrer eigenen Identitätsfindung zu stärken, und zu ermutigen sich in ihrem Stadtteil oder Umfeld als Multiplikator*in gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit einzusetzen. Um dies zu erreichen wurde mit der Betzavta Methode praxisnah gearbeitet. Betzavta ist ein Methodenkoffer der außerschulischen politischen Bildungsarbeit welche in Israel entwickelt wurde und in Deutschland von zertifizierten Trainer*innen durchgeführt wird. Während der Workshops wurden die Schüler*innen geschult auf antisemitische und islamfeindliche Stigmata rhetorisch geschickt zu reagieren. Dabei entwickelten Sie mitunter auch eigene Argumentationsstrategien. Durch die Verwobenheit von theoretischen und praktischen Teilen wurden die Schüler*innen sensibilisiert sich gegen jede Form von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit einzusetzen.

Träger*inJUMA e.V.
Projektlaufzeit08.10.2018 - 31.12.2018
Fördersumme3.349,60 €
Mobiles Youth Headquarter Moabit

Mit der Fördersumme konnte ein Großteil der Miete für eine Garage in der Sickingenstraße 20-28 bezahlt werden, in der vielfältige Aktionen und Angebote mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen vorbereitet bzw. durchgeführt werden konnten. Nach einem detaillierten technischen Check des Wagens unter aktiver Beteiligung der Jugendlichen/jungen Erwachsenen, wurde dieser im Februar und März gründlich gereinigt und für seine Nutzung während der Veranstaltung „Moabit´s Anti-Rassismus-Jams“ am 16./17. März 2019 vorbereitet. Teil des Events waren zwei Graffiti-Workshops, bei denen das Beteiligungsmobil als kreative Plattform und Gestaltungsobjekt im öffentlichen Raum diente.

Da bei dem technischen Check weitere Mängel am Beteiligungsmobil entdeckt wurden, entfernten die Teilnehmenden unter fachkräftiger Anleitung den Aufbau des Mobils in der Werkstatt. Zum zweiten Mal kam der Wagen dann auf der „Fête de la reUNION“ am 21. Juni 2019 zum Einsatz. Dort wurde er zu einem einladenden Informationsstand umfunktioniert, an dem Mitarbeiter*innen von Karame e.V. Auskunft über das Engagement im Kiez durch Vereine, AGs und unterschiedliche Förderer gaben sowie einzelne Projekte vorstellten.

Antragsteller*inKarame e.V.
Märchen und Theater mit Courage

Ein Projekt mit Kindern für Kinder. In diesem Rahmen boten wir Anti-Bias-Training zu „Stereotypen und Antiziganismus“ in insgesamt acht Grundschulen an. 4 Schulen nahmen aktiv mit Schüler*innen teil: Wedding-GS, Leo-Lionni-, Albert-Gutzmann-, Erika-Mann-GS. Die Humboldthain-, Galileo- und die Kurt-Tucholsky-GS kamen mit jeweils mehreren Klassen zu den drei Schulaufführungen des „Zauberers von Oz“ von Kindern für Kinder. Das Projekt wurde sehr gut angenommen und die Kinder der Theatergruppe hatten Spaß an den Rollen, an der Auseinandersetzung mit Mut, Angst, Gefühlen und Courage. Die Shows haben Ihnen viel Spaß gemacht. Die Anti-Bias Trainings für 4.-6. Klassen hätten noch Fortsetzungen haben können. Viele Konflikte wurden angerissen. Die Lehrer hätten das gerne vertieft.

Träger*inZirkus Internationale e.V.
Projektlaufzeit15.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme8.630,59 €
Ramadan und Schule

Die von der Ibn-Rushd-Goethe Moschee am 08. Mai 2019 organisierte Veranstaltung „Ramadan und Schule“ adressierte besonders Lehrer*innen und bot die Möglichkeit, über eigene individuelle Herausforderungen im Unterricht zu sprechen. Als Referenten gaben Rechtsanwältin Seyran Ateş, der Psychologe Ahmad Mansour, Ärztin Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak sowie Imam Mohammed El-Kateb in ihren eigenen Kompetenzfeldern hilfreiche Handlungsempfehlungen und Tipps. Im Verlauf der Veranstaltung meldeten sich zahlreiche Lehrer*innen und berichteten über ihre  herausfordernden Situationen mit Schüler*innen. Von Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Bewusstlosigkeit, von der Befreiung vom Schulunterricht und von sozialem Druck seitens der Community war die Rede. Die rund 120 Pädagog*innen waren erfreut über die von uns ins Leben gerufene Veranstaltung und bekundeten uns gegenüber den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen, um eine Plattform zu schaffen auf der kritische Themen diskutiert werden können.

Antragsteller*inIbn Rushd-Goethe Moschee gGmbH
Interreligiöses Fastenbrechen in der Osterkirche 2019

In Kooperation mit dem Sufi-Zentrum Rabbaniyya, Der Wahre Mensch e.V. und der Osterkirchengemeinde veranstalteten wir einen interreligiösen Abend anlässlich des Fastenbrechens im Ramadan. In diesem Rahmen tauschten wir uns über die Fastentraditionen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften aus: Was verbindet sie und welche Gemeinsamkeiten gibt es.
Der interreligiöse Abend war mit rund 100 Gästen sehr gut besucht. Das Programm wurde mit musikalischen Beiträgen des Chors der Sonntagssänger und von einem Vertreter der griechisch-orthodoxen Gemeinde umrahmt. Mit einem gemeinsamen Essen wurde das Fasten des Tages beendet.
Für die Ausgestaltung dieses gelungenen Abends möchten wir im nächsten Jahr weitere Kooperationspartner*innen mit Interesse am interreligiösen Dialog im Kiez gewinnen.

Antragsteller*inChristiane Teichner-Diabate / Offene Tür e.V.
Just Be You -
Allstyle Show Battle und Tanz Session mit live DJ

Unsere Veranstaltung war ein voller Erfolg, für groß und klein. Die ca. 120 Zuschauer*innen begegneten den längeren und kürzeren Tanzvorstellungen der 50 Teilnehmer*innen mit großer Wertschätzung. Die Juror*innen gaben den Tänzer*innen nach jeder Show ein konstrukives Feedback. Und auch während des Tanzworkshops wurde die Verbindung zwischen den Tanzenden und dem Publikum spürbar.

Wenn Du Dich mit einem/einer Partner*in oder mit Deiner Crew* bei unserer nächsten Veranstaltung zeigen willst – dann merke Dir dieses Datum: 28.09.19 >>>  Just Be You 2019 Vol.2!

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Antragsteller*inAli Enani
Bedarfsanalyse - Migrant*innen aus der Türkei nach 2015

Unser Projekt „Bedarfsanalyse“ startete im Juli 2018 mit einer Online-Umfrage. Ziel war es, die ersten Kernthemen oder Probleme der Zugezogenen herauszufinden. An der Online-Umfrage nahmen 25 Zugezogene teil. Die Analyse der Umfrage ergab acht Themenschwerpunkte, die wir dann als Ausgangspunkte für die Fokusgruppendiskussion (FGD) verwendeten.
Diese acht Themenschwerpunkte: Gesundheit, Diskriminierung, Recht, Bürokratie, Zugang zum Arbeitsmarkt, Sozial, Bildung, Unterkunft wurden in den Gruppen (FGD) im Detail untersucht und diskutiert.
Die durch die Online-Umfrage und die FGD erzielten Ergebnisse wurden anschließend analysiert. Die Probleme wurden genauer definiert, um zu ermitteln, welche Entscheidungsträger*innen, staatliche sowie private Institutionen, bei der Problemlösung behilflich waren oder welche Themen, Probleme, Anliegen noch nicht gelöst werden konnten.

Weitere Informationen >>> facebook.com/puduhepaberlin

Antragsteller*inPUDUHEPA e.V.
Leuchten für ein gutes Miteinander

Unser Wintermarkt fand am 1.12.2018 auf dem großen Gelände der Gartenarbeitsschule Tiergarten statt. Rund 390 Interessierte* besuchten die Veranstaltungen und zahlreiche von Ihnen nahmen sich Zeit eine Kerze zu ziehen und Ideen für ein gutes Miteinander zu sammeln. Zu unserer Frage: „Wie wollen wir miteinander Leben und die Lichter in die Welt tragen“ hinterließen die Besucher*innen am Eingangstor viele bunte Zettel mit ihren Vorschlägen für ein gutes Miteinander.

Antragsteller*inMoabiter Ratschlag e.V.
"Muslim Men: Wer sie sind, was sie wollen"

Lesung aus dem Buch „Muslim Men: Wer sie sind, was sie wollen“. Ob Berufsmuslime, die harten Jungs arabischer Clans oder männliche Sexarbeiter – die Welt der „Muslim Men“ hierzulande ist viel bunter als es der Welt gefällt. Viel wird über sie geredet, kaum kommen sie zu Wort. Bis jetzt!
Die Autorin Sineb El Masrar hat mit Ihnen gesprochen und viel erfahren über ihre Familien, den Einlfluß der Religion, zerplatzte Hoffnungen oder den hart erkämpften Erfolg in unserer Gesellschaft.

Antragsteller*inTransaidency e.V.