Erklärvideo: Partnerschaften für Demokratie

#queeringberlinwedding

Zur Einstimmung und um mit dem Thema vertraut zu werden, haben wir eine interaktive Stadtrallye organisiert, die am 29.11. stattgefunden hat. Dafür konnten wir eine Referentin gewinnen, die ähnliche Projekte bereits mit Jugendlichen durchgeführt hat und glücklicherweise bereit war, diese Aufgabe so kurzfristig zu übernehmen. Bei der Rallye gab es sowohl von der Referentin, als auch von den Teilnehmenden eingebrachte Orte im Wedding mit queeren Bezügen. Sowohl persönliche Geschichten (z.B. hat eine teilnehmende Person von Diskriminierungserfahrungen an einem Spätkauf berichtet), als auch Recherchen über historische Personen oder queere Treffpunkte (wie z.B. das Curlys, eine queere Kneipe in der Maxstraße) wurden dabei berücksichtigt. An der Stadtrallye haben 12 Personen teilgenommen. Wegen der aktuellen Pandemiesituation wurden diese in 3er-Gruppen eingeteilt, die dann unabhängig voneinander mit Fahrrädern verschiedene Orte im Wedding besucht haben. Dort konnten sich die Teilnehmenden gegenseitig Geschichten und Recherche-Ergebnisse erzählen. Um die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Kleingruppen festzuhalten und zu teilen, haben wir am 12.12. einen weiteren Workshop durchgeführt. Dieser bestand aus einem Online-Block und einem weiteren Block vor Ort, den wir aufgrund der Pandemiesituation im Schillerpark durchgeführt haben. Zunächst gab es einen Input zu Recherchearbeit zu queeren Themen, anschließend konnten die Teilnehmenden ihre jeweiligen Orte vorstellen und gemeinsam Ideen zur Visualisierung entwickeln. Auch bei dem Teil im Schillerpark wurde in Kleingruppen gearbeitet, und selbstverständlich wurden die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten. Während des Workshops konnten verschiedene Orte in eine von uns erworbene Karte vom Wedding eingezeichnet werden. Zudem haben wir mit der Visualisierung von Geschichten begonnen. Da viele der eingebrachten Inhalte eher einen narrativen Charakter hatten, fanden die Teilnehmenden das Format eines Zines (= kleines, selbstgebasteltes Heft) besonders geeignet. Zudem hat sich eine Plakatkampagne mit öffentlichen Werbeflächen als teurer herausgestellt, als wir zunächst angenommen hatten. Deswegen haben wir uns einerseits für Zines entschieden, die man öffentlich verteilen und aushängen kann, aber auch einen stärkeren Fokus auf unseren Instagram-Account gelegt, da es seit der Schließung von Geschäften, Restaurants und Kneipen zunehmend schwieriger geworden ist, Menschen im öffentlichen Raum zu erreichen.
Weitere Schritte sind nun Partizipationsmöglichkeiten herauszuarbeiten, dass weitere Menschen ihre Geschichte(n) mit uns teilen. Dafür wollen wir Organisationen auswählen, die bereit sind mit uns hinsichtlich des Projekts zu kooperieren. Damit sollen queere Strukturen gefestigt und ausgebaut werden.

Bilder findet ihr ‚auf‘ Instagram >>>

Antragsteller*in#queeringberlinwedding
Antragsteller*inAnwohner*inneninitiative Abstand halten Gegen Rechts

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. war gemeinsam mit Künstlern und jungen Menschen in Berlin unterwegs. Mit einer Graffitti – Aktion und mehreren Aktionen zum Verteilen von Aufklebern und Flyern mitten in der Innenstadt haben sie für Zivilcourage und Solidarität in dieser Zeit geworben. Die Bilder sprechen für sich: Ob am Lagerfeuer mit Stockbrot oder bei der Sprayeraktion an der Wand, es ging immer rund um das Thema Zivilcourage und Solidarität. Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr Miteinander und Füreinander aufgerufen. Die Kunstwerke der Aufkleber und auf der Wand zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Es sind Aufkleber verteilt worden und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Gerade junge Leute waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Antragsteller*inDenk-Mal-Werte e.V.
Venus Boys

Am 9.12. lud das Centre Francais de Berlin gemeinsam mit dem City Kino Wedding online zu einem ganz besonderen Abend ein. Das Berliner Dragperformer*innen-Kollektiv Venus Boys zeigte eine Show, im Anschluss wurde der Film Venus Boyz von Gabriel Baur gezeigt und es gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen zum Verständnis von männlich und weiblich, Mann- und Frausein in unserer heutigen Gesellschaft. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt Künstler*innen die Gelegenheit bieten konnten in dieser für viele so schwierigen Zeit.

Projektträger*inCentre Français de Berlin gGmbH
KontaktJulia Cozic: cozic@centre-francais.de
Hofverschönerung Jugendhaus Edinburger Straße 55

Gemeinsam mit und durch die Jugendlichen wird der Hof der Jugendeinrichtung erstmal gesäubert und der herumliegende Müll entsorgt. Wie der Hof in Zukunft aussehen soll, entscheiden die Jugendlichen gemeinsam mit den Sozialarbeiter*innen. Dabei lernen die Jugendlichen unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen zu respektieren und gemeinsam eine für alle Nutzer*innen ansprechende Gestaltung zu entwickeln und umzusetzen.

 

Projektträger*incasablanca gGmbH
KontaktMandy Dewald: mdewald@g-casablanca.de
Anti-Körper? Ein Filmischer Rückblick auf das Leben während der erstenCorona-Welle

Jugendliche aus Moabit erstellen Kurzfilme anhand von Seminiars und Workshops. Dabei lernen sie wie Filme als empowerndes künstlerisches Medium Hierarchie frei genutzt werden kann. Das Ziel ist es als Kollektiv, demokratisch die verschiedenen technischen Aspekte einer Filmproduktion zu erlernen und anzuwenden. Das Projekt soll Jugendlichen, Film als Medium für die Zukunft nahebringen, um ihr Wissen selbstbestimmt und kreativ darzustellen.
Homepage: http://www.theater-x.com

PROJEKTTRÄGER*INInitiative Grenzen-los e.V.
KONTAKTdeniz.erdogdu@theater-x.de
Aufbau eines digitalen und analogen Projektentwicklungslabors

Zur Unterstützung von Projektentwicklungen und lokaler Jugendbeteiligung wird ein mobiles Projektentwicklungslabor für Jugendprojekte und -aktionen entwickelt. Neben der Konzeptentwicklung werden dafür sowohl eine analoge Materialbox als auch eine digitale Toolbox erstellt. Das „Labor“, das in verschiedenen Stationen durch die Etappen der Ideen- und Projektentwicklung führt, kann künftig genau dort zum Einsatz kommen, wo Jugendliche sich aufhalten – und wo Jugendaktionen umgesetzt werden könnten: inmitten öffentlicher Räume.
Homepage: https://www.servicestelle-jugendbeteiligung.de/

PROJEKTTRÄGER*INServicestelle Jugendbeteiligung e.V.
KONTAKTj.druenert@jugendbeteiligung.info
Andere Perspektiven erfahren
– wie es ist mit Behinderung zu leben

Blockeinheiten & Ausflüge im Herbst mit Lions Mannschaftsmitgliedern zum Perspektiven von Menschen mit Beinträchtigungen kennenlernen. Jugendliche aus dem Verein im Alter 12-16 setzen sich mit dem Thema „Wie es ist mit einer Behinderung zu leben?“ auseinander, um nachhaltig zu lernen. Sie sollen zudem in ihrem Umfeld als Multiplikator*innen fungieren und andere Kinder und Jugendliche über Behinderungen, und den damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten, in Kenntnis setzen.
Homepage: http://www.bclions-moabit.de/

PROJEKTTRÄGER*INBC Lions Moabit 21 e.V.
KONTAKTlukas.keul@gmx.de
Warum unsere Stimme wichtig ist

Ein 90 min Online- und Offline Seminar zum politischen System der BRD, wird von 01.05.2020 – 31.08.2020 ein Mal Wöchentlich für Jugendliche von Bc-lions Baskeball Verein durchgeführt. Dabei wird nicht nur das System besprochen, sondern es wird auch auf aktuelle politische Ereignisse eingegangen. Das können auch persönliche Fragen und Erfahrungen der Teilnehmer*innen sein. Bisher wurden fast alle Sitzungen abgeschlossen. Zum Abschluß des Jahres soll es einen Ausflug nach Weimar geben, um eine enge Erfahrung mit dem Ort zu machen, wo die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands gegründet wurde.
Homepage: http://www.bclions-moabit.de/

PROJEKTTRÄGER*INBC Lions Moabit 21 e.V.
KONTAKTlukas.keul@gmx.de
"DigiPolis Moabit"

DigiPolis ist ein digitaler Beteiligungsraum für Moabit, in dem wir uns in unserem Kiez vernetzen, Probleme entdecken, Lösungen entwickeln und im Austausch mit den jeweiligen Verantwortlichen nach Wegen der Umsetzung suchen. Ein digitales Tool für zivilgesellschaftliches Engagement in Moabit. Mindestens vier Webinare/ Workshops zum Thema digitaler Beteiligungsraum werden von einem Koordinationsteam aus 4 Mitgliedern und ein Kernteam aus 11 Mitgliedern, zu denen Vertreter*innen von der Community Organizingplattform Wedding-Moabit, dem QM Moabit West, von Youvo und We 4 Future gehören durchgeführt. Die Ergebnisse werden auf diese Homepage dokumentiert: www.digipolismoabit.de.

PROJEKTTRÄGER*INREFORMATIONS-Campus e.V.
KONTAKTT.Horrer@refo-moabit.de
"Zusammen gegen Rassismus" Wedding & Moabit
| Digitales Magazin |

Seit 2017 führt das Aktionsbündnis „Zusammen gegen Rassismus“ Wedding & Moabit vom 14. – 29. März mit vielen Aktionen unterschiedlicher Träger*innen die Aktionswochen gegen Rassismus in Berlin-Mitte durch. All diese Veranstaltungen mussten in diesem Jahr aufgrund der Corona Pandemie kurzfristig abgesagt werden.
Um allen Engagierten dennoch eine Plattform zu bieten, auf der ihr Engagement Ausdruck findet, hat FUTURE VOICE, gemeinsam mit Demokratie in der Mitte, ein digitales Magazin zum Thema initiiert und alle Akteur*innen einladen, darin ihre Stimmen/Perspektiven nachhaltig hörbar und sichtbar zu machen. Ihr findet das Magazin zur Ansicht auf FUTURE VOICE und auf Demokratie in der Mitte.

PROJEKTTRÄGER*INFUTURE VOICE UG
Partizipation und gemeinsame Zeit auf Augenhöhe am Hochbeet

Gemeinsam gärtnern und dabei erfahren, wie über Sprachbarrieren hinweg ein Kennen lernen von Nachbar*innen möglich ist. Das ermöglicht das Projekt des Gemeinschaftsgartens Rote Beete auf dem Gelände des Centré Francais in der Müllerstraße. Die Teilnehmer*innen können wählen zwischen zwei Workshopangeboten: Gewaltfreie Kommunikation und Mischkultur. Darüber hinaus kann durch die finanzielle Unterstützung auch das ein oder andere, dringend benötigte Gartengerät für die Gemeinschaft angeschafft werden. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!
http://www.centre.francais.de

PROJETKTRÄGER*IN:Centré Francais de Berlin gGmbH
KONTAKT:bocage@centre.francais.de
Zwischen Kindern, Eltern und der Schule

Das Projekt wird an der Möwensee-Grundschule umgesetzt, in der nach den Sommerferien zwei Kulturmittler*innen rumänisch- und arabischsprachige Schüler*innen und Eltern einer Willkommensklasse mit ihrer Expertise unterstützen. Kulturmittler*innen sind dabei nicht nur begleitend für die Familien der Schüler*innen da, sondern auch beratend für die Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen. Sie können bei Fragen und Konflikten vermitteln, fördern so die Entwicklung einer respekt- und verständnisvollen Lernatmosphäre. Dies ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig!
http://www.kulturen-im-kiez.de

PROJETKTRÄGER*INTräger Kulturen im Kiez e.V.
KONTAKTg.uebele@kulturen-im-kiez.de
Sensibilisierung – Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keine Gesellschaftsschichten?

Das Online-Projekt zu häuslicher Gewalt besteht aus verschiedenen Bausteinen: Nach den Sommerferien finden zwei Webseminare auf Türkisch zu sexuellem Missbrauch sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten statt. Diese Webseminare werden zusätzlich als Podcast auf der Vereinswebseite veröffentlicht. Für eine breitere Sensibilisierung für das Thema entwickelt Puduhepa e.V. darüber hinaus eine mehrsprachige Social-Media-Kampagne „Missbrauch hat kein Geschlecht, keine Bildung, keinen Reichtum. Missbrauch kommt aus allen Gesellschaftsschichten.“ http://www.puduhepa.org

PROJETKTRÄGER*INPuduhepa e.V.
KONTAKTinfo@puduhepa.org
Gemeinsam hinhören!

Das Ferienangebot zu Fake News und Hate Speech im Netz für Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren findet in den Herbstferien 2020 statt. Die Teilnehmer*innen werden mit „Gemeinsam hinhören!“ auf „digitale Attacken“ vorbereitet, sie werden sozial und digital fit gemacht und motiviert, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen von pädagogischen Fachkräften begleitet und erstellen gemeinsamen einen Podcast. http://www.wortlaut.de

PROJETKTRÄGER*INwortlaut Sprachwerkstatt UG
KONTAKTlisa.eineter@wortlaut.de
Rassismus, Diskriminierung und Sicherheit

Der Verein, der vor allem mit (jungen) Romnija und ihren Kindern arbeitet möchte mit diesem Projekt die Teilnehmer*innen für Rassismus und Diskriminierung sensibilisieren. Dazu werden vier Workshops angeboten, die sowohl über die Phänomene informieren, als auch einen Austausch für die Erfahrungen ermöglichen. Als Abschluss des Projekts werden vier Lesungen und eine Ausstellung organisiert (voraussichtlich Herbst/Winter 2020).

PROJETKTRÄGER*INMensch im Mittelpunkt e.V.
KONTAKTmenschimmittelpunkt1@gmail.com
Berliner JUNGEN*TAG 2020 in Mitte

Am 18.09.20 findet nach dem Auftakt im letzten Jahr bereits das zweite Mal ein Jungen*tag im Bezirk Mitte statt. Entsprechend der geltenden Abstands- und Kontaktregeln findet der Aktionstag dieses Jahr voraussichtlich im Wolfgang-Scheunemann-Haus statt. Neben Workshops zu den Themen Geschlecht, Gerechtigkeit und Teilhabe wird es leckeres Essen und Live-Musik-Performances geben.Den Termin bitte gerne weitersagen und selber vorbeikommen! Wir sind offen für alle Jungen*.

PROJETKTRÄGER*INKaramé e.V.
KONTAKTjames.rosalind@fabrik-osloer-strasse.de
PuduDEUTSCH

Um auch während der Zeit der Kontaktbeschränkungen (türkischsprachigen) Neuzuwanderer*innen die Möglichkeit zu geben weiterhin Deutsch zu lernen, bot der Frauenverein Online-Sprachstunden für Erwachsene und Schüler*innen (vor allem 7. bis 10. Klasse) an. Neben der Vertiefung der deutschen Sprachkenntnisse war es für die Teilnehmer*innen auch wichtig darüber mit Anderen in Kontakt zu kommen/zu bleiben.
https://www.puduhepa.org.

PROJETKTRÄGER*INPuduhepa e.V.
KONTAKTinfo@puduhepa.org
Kamera ab für die Vielfalt

Das Filmprojekt von bot Weddinger Jugendlichen die Möglichkeit, Kurzfilme zu den Themen Rechtsradikalismus, Fundamentalismus und Rassismus zu erstellen und diese einer Jury vorzustellen. Unterstützend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit an zwei Online-Seminaren zum Thema Filmerstellung (Drehbuch, Dreh- und Schnitttechniken) teilzunehmen. Die ausgezeichneten Filme werden während einer Abschlussveranstaltung im Herbst 2020 im Theater28 präsentiert. http://www.interkulturellaktiv.de

Kamera ab für die Vielfalt!
Bleib zu Hause, nimm deine Kamera und dreh deinen Film!
Interkulturell-Aktiv e.V. organisiert einen Kurzfilmwettbewerb für Kinder, Jugendliche und Familien!
* Auch wenn wir zu Hause sind, können wir kreativ sein! *
Drehe bis zum 15. September 2020 einen Kurzfilm zum Thema „Freiheit“ oder „Rassismus“
und sende ihn an: info@theater28.de. Die Gewinner erwarten tolle Preise!
Die Einsendefrist für den Kurzfilmwettbewerb „Bleib zu Hause“ wurde bis 15. September 2020
verlängert. Weitere Informationen hierzu findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

 

PROJETKTRÄGER*INInterkulturell-Aktiv e.V.
KONTAKTprojekt@interkulturellaktiv.de
Integration in Aktion

Die Bausteine des Projekts – zwei online Austauschtreffen über soziales Engagement und Beteiligung, drei Webseminare zu Projektentwicklung inkl. begleitendem Coaching und fünf online-Interviews mit Akteur*innen, unterstützen Migrant*innen darin, aktiv an der Stadtgesellschaft teilzuhaben.  Die Online-Interviews können auf der Internetseite www.janainas.org  und auf dem Instagram-Account @janainas_org ab September gehört werden.

 

PROJETKTRÄGER*INJanainas e.V.
KONTAKTinfo@janainas.org
Fortbildungen, Supervision & Ausstellung zu geschlechterreflektierter Jugendarbeit

Wie gestalte ich eine Jugendeinrichtung für Mädchen* und Jungen* ohne Bezugnahme auf geschlechtliche Stereotype? Welche Angebote für Jugendliche laden ein zur Reflexion eigener Geschlechterbilder und der eigenen Geschlechtsidentität /der sexuellen Orientierung? Und wie zeige ich eine offene Haltung gegenüber geschlechtlicher Vielfalt? Diese und weitere Fragen konnten bei der durchgeführten Fortbildung und den mehrteiligen Supervisionen in einzelnen Jugendeinrichtungen diskutiert werden. Die Supervisionen wurden von den beteiligten Einrichtungen als sehr hilfreich beurteilt. Das Angebot wird in 2020 als Regelangebot des Vor-Ort-Büros Demokratie in der Mitte aufrechterhalten. Die Comic-Ausstellung „Ach, so ist das“ zu trans* und nicht-binärer Geschlechtsidentitäten kann ebenfalls weiterhin im Vor-Ort-Büro ausgeliehen werden. Außerdem bieten wir eine kleine Bibliothek mit unterschiedlichen Medien zum Thema.
Kontakt: James Rosalind unter james.rosalind@fabrik-osloer-strasse.de

PROJEKTTRÄGER*INFabrik Osloer Straße e.V.
FÖRDERSUMME7.920,00 €
Mbonge Bana Bitike e.V.

Wir möchten in Kontakt kommen, voneinander lernen, miteinander sprechen und respektvoll miteinander umgehen – auch über Sprachhürden hinweg. Der junge Verein Mbonge Bana Bitike, der vor allem in die Community von Berliner Kongoles*innen mit Migrationsgeschichte und Deutsch-Kongoles*innen wirken möchte, entwickelte einen mehrsprachigen Internetauftritt.  Unter https://mbonge.org/ wird in den nächsten Monaten die Arbeit des Vereins dargestellt und eine Anlaufstelle für Beratungen, Informationen und Kennen lernen eingerichtet. Und hier eine kleine Impression: Musik von Céline Banza unter https://www.youtube.com/watch?v=AYi0SS1i5eE.

PROJEKTTRÄGER*INMbonge Bana-Bitike e.V.
FÖRDERSUMME2.600,00 €
Mauerwerk 2019

Das Projekt Mauerwerk 20.19 des Nachbarschaftszentrums „Bürger für Bürger“ fand zwischen Mai und November 2019 statt. Insgesamt wurden 12 Veranstaltungen rund um das Thema „30 Jahre Mauerfall“ durchgeführt. Neben einer Ausstellung im Nachbarschaftszentrum gab es einen Mauerspaziergang, eine Lesung von Kiezgeschichten, eine Begegnungsveranstaltung zu Familien-Trennungs-Schmerz heute und damals mit jugendlichen Migrant*innen und Senior*innen, eine Tanzveranstaltung und Konzerte. Das Programm endete mit einem Treffen von Engagierten und Beteiligten. Drei Veranstaltungen fanden darüber hinaus im Rahmen der Veranstaltungswoche „Mitte im Dialog“ statt.

Das Projekt hatte es sich zum Ziel gesetzt, mit vielen Bewohner*innen aus der Nachbarschaft ins Gespräch zu kommen über die Geschichte(n) der Stadt und dabei die Vielfalt der Erlebnisse und Erinnerungen wertzuschätzen und zu würdigen. Wir waren begeistert von der Beteiligung und vom Zuspruch an unserem Projekt!

PROJETKTTRÄGER*INCatrin Ebner / Volkssolidarität Berlin gGmbH, NBZ „Bürger für Bürger“
FÖRDERSUMME4.095,00 €
Weltmädchen*tag 2019 - Das Magazin

[…] Die strukturellen Elemente des Magazins sind eine nachhaltige Darstellung des Events zum Weltmädchen*tag am 11. Oktober, durch die, in der AG Mädchen* und junge Frauen* in Berlin Mitte nach § 78 SGB VIII engagierten Organisationen und ihrer Mädchen* sowie die Aufbereitung wichtiger Themen der Rechte von Mädchen* und jungen Frauen* gemäß des aktuellen Mottos des WM*T, welches 2019 „Ich Entscheide“ ist, durch ein Team junger Reporter*innen. Weitere Aspekte des Magazins sind zudem, die Stimmen unterschiedlicher Träger*innen und politisch Verantwortlicher des Bezirks zu Themen der Mädchen*arbeit sichtbar zu machen und auch überregional aktuelle As- pekte zu den Rechten von Mädchen* und Frauen* abzubilden. […]
Das Projekt hat mit dem ersten Coaching unseres Teams acht junger Reporterinnen vom John-Lennon-Gymnasium im Mai 2019 begonnen und wird mit der, zu Ende November 2019, geplanten Veröffentlichung, abgeschlossen. Die Reporter*innen wurden dabei in insgesamt fünf intensiven Coachings vorbereitet, zur eigenständigen journalistischen Bearbeitung des Themenbereichs ermutigt und darin durchgängig begleitet, haben darüber hinaus zwei Interviews mit politischen Persönlichkeiten unseres Bezirks eigenständig vorbereitet und durchgeführt und über das Event zum Weltmädchen*tag im Olof-Palme Zentrum berichtet. Dabei wurden sie gemäß ihrer Interessen und Begabungen in unterschiedlichen journalistischen Tätigkeiten eingesetzt und weitergehend geschult. […]

Das Magazin als Download >>>

Polit-Talk auf dem Weltmädchen*tag 2019
Aktion auf dem WM*T am Stand vom teeny Musik treff zum Motto „Ich Entscheide“
Stand zum „Slime machen“ auf dem Weltmädchen*tag 2019
Polit-Talk auf dem Weltmädchen*tag 2019
Träger*inFuture Voice UG
Geschlechterreflektierter Jungen*tag 2019

Am 31.08.2019 fand im Zille Klub in Berlin Moabit der erste geschlechterreflektierten Jungen*tag in Berlin Mitte statt, welcher von Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Einrichtungen/Trägern (Fabrik Osloer Straße, Demokratie in der Mitte, Gangway e.V. Team Tiergarten und Wedding, Trialog Jugendhilfe gGmbH, Kiez-Kids-Klub K3, Frecher Spatz e.V., Haus der Jugend) gemeinsam konzipiert, geplant und durchgeführt wurde. An offenen Ständen konnten sich die Kinder und Jugendlichen mit Fragen zum Thema Sexualität, Liebe, Identität, Was heißt Jung*Sein beschäftigen oder auch einfach Spielen, Schmieden und leckere Falafel und Würstchen essen. Außerdem fanden von 16-18 Uhr verschiedene Workshops zu den Themen „Sex und Liebe“, “Was ist Ehre“ und „Queer sein“ statt. Sehr beliebt war das Graffitiangebot (Instagram@graffitiworkshopberlin), wo die Jungen* sich beim Sprühen kreativ ausleben konnten und ein wirklich tolles Bild (siehe Foto) entstanden ist. Später am Abend traten Jugendliche aus dem Haus der Jugend (Rap), die Ghost Dogz (Breakdance), Matondo und Babsi Tollwut (Rap) auf.

Träger*inK3/Frecher Spatz e. V.
Let your Light shine

Let your Light shine – Jugendevent der Jugendgruppe, Revival Youth and Young Adults, aus der Kirchengemeinde, International Christian Revival Church.
Die Veranstaltung führte junge Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft, Prägung, Weltanschauung, etc. auf einer offenen, friedlichen und sicheren Plattform zusammen, um Kontakte zu knüpfen sowie Fragen zum Leben, Glauben und Beziehungen stellen und austauschen zu können.
An beiden Eventtagen (Freitag und Samstag, 6. – 7. September 2019) wurden altersgerechte, interaktive Gruppenspiele zum Kennenlernen und Kontaktknüpfens veranstaltet, die den jugendlichen Teilnehmer*innen eine Möglichkeit des Beziehungsaufbaus ermöglichen sollten. Dadurch gab es keine „Fremden“ mehr, sondern alle Anwesenden waren aufgrund dessen mit einander bekannt gemacht worden. […] Jeder Eventtag enthielt mindestens ein Unterthema, das unser Leitthema unserer Events untermaute. […] Zudem verinnerlichten interaktive Workshops diese sogenannten Inputs:
Glaube – In diesem Workshop haben die Teilnehmer einen informativen Einblick und regen Austausch über die verschiedenen Weltreligionen (mit dem Schwerpunkt auf den christlichen Glauben), deren Ursprung und Verbreitung gehabt.
Beziehung – Unterschiedliche Lebenshintergründe wie familiäre Prägung, persönliche Weltanschauung und anderes sollen kein Hinderungsgrund sein, um zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Jeder Teilnehmer hat seine persönlichen Erfahrung mit einem , mehreren oder keinen Glauben gesammelt, welche zu aktiven Austausch über zwischenmenschliche Beziehung sowie Beziehung zwischen Mensch und Gott initiierte. […] .

Antragsteller*inLukas Keul
Bin ich rechts? - ein theatraler Politomat

25 Schüler*innen zwischen 15 und 17 Jahren der Heinrich-Von-Stephan Gemeinschaftsschule brachten sich aktiv in das interaktive Theaterstück „Bin ich rechts?“ von Treibkraft. Theater ein. Sie diskutierten und setzten sich aktiv mit den Themenfeldern Rechtspopulismus und Radikalismus auseinander. Sie bezogen Stellung und hinterfragten ihre z.T. eigenen politischen Einstellungen kritisch. Partizipative Demokratieprozesse stärkten die kollektive Arbeit der Klassengemeinschaft. Hierfür diente das interaktive „Wahlspiel“, bei dem die Schüler*innen in 2 Parteien geteilt, ihre jeweiligen Spitzenkandidat*innen für ein Wahlkampfduell mit gesellschaftspolitischen Themen und Charaktereigenschaften ausstatteten, die dann zur Anwendung kamen. Angeregt durch diesen inszenierten Dialog, berieten die Schüler*innen über die Möglichkeiten politischer Mitgestaltung. Das aktivierende Spiel zeigte deutlich, wie wichtig die aktive Auseinandersetzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer Demokratie ist. Es wurden politische Haltungen diskutierbar, politisches Handeln erfahrbar und die Grundlagen der Demokratie in direkter Verbindung von Ursache und Wirkung erfahrbar – eine unmittelbare Aktivität gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit, sowie für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens.

Träger*inSOS-Kinderdorf Berlin e.V.
Projektlaufzeit01.10.2018 - 31.12.2018
Fördersumme1.445,00 €
Interkulturelles Kochprojekt

Dank der freundlichen Unterstützung im Rahmen der Partnerschaft „Demokratie in der Mitte“ konnte Karamé e.V. ein interkulturelles Kochprojekt mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez sowie Geflüchteten durchführen. Durch den niedrigschwelligen und integrativen Charakter des Vorhabens war es möglich, viele Teilnehmer*innen zu gewinnen sowie nachhaltig die Teilhabe zu stärken, die kulturelle Vielfalt im Kiez für die Kinder und Jugendlichen erlebbar zu machen und als Bereicherung bzw. Chance zu begreifen.

Träger*inKaramé e.V.
Projektlaufzeit01.06.2018 - 31.12.2018
Fördersumme2.500,00 €
Youths for Youths

Praxisorientierte Ausbildung
junger Kinder-und Menschenrechte-Mentor*innen | Peer-to-Peer
Zielsetzung des Projektes ist die praxisorientierte Ausbildung junger Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, im Rahmen von Demokratiebildungsprozessen, und die Stärkung ihrer Befähigung ihr Wissen an weitere junge Menschen, in den Aktionsräumen Schule, Jugendeinrichtung, Flüchtlingsunterkunft, Peer-to-Peer zu übermitteln. […] Im Rahmen der Vorträge konnten 52 junge Menschen in der Altersspanne von 8 bis 26 Jahre erreicht werden, sowohl Mädchen wie auch Jungen – über- wiegend mit Flucht-/Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse und Auswertungen des Projektes ermutigen die Initiatoren weitere „Youths for Youths“ Projekte, im Rahmen des Gesamtkonzeptes, welches ein langfristig etabliertes Ausbildungsangebot für junge Menschen zu Kinder-/Menschenrechte-Mentor*innen, in verschiedenen Alters- und Zielgruppen, vorsieht, durchzuführen. Wir sehen eine große Nachfrage bei jungen Menschen für eine solche Ausbildung und die Möglichkeit eines Wirkens für Demokratie, Freiheit, Solidarität auf Basis der Kinder-/Menschenrechte. Im Rahmen der Workshops werden zudem nicht nur junge Mentor*innen ausgebildet, sondern auch Multiplikator*innen in der Trägerlandschaft. Wie dies gelingen kann, spiegelt sich in diesem Projekt und der Kooperation mit „Wir im Brunnenviertel e.V.“ wieder, die die Impulse aus dem Workshop kreativ, engagiert und ressourcenorientiert aufgenommen und in Folgeprojekten bestmöglich genutzt und umgesetzt haben.

Träger*inFUTURE VOICE gemeinnützige UG