#queeringberlinwedding

Zur Einstimmung und um mit dem Thema vertraut zu werden, haben wir eine interaktive Stadtrallye organisiert, die am 29.11. stattgefunden hat. Dafür konnten wir eine Referentin gewinnen, die ähnliche Projekte bereits mit Jugendlichen durchgeführt hat und glücklicherweise bereit war, diese Aufgabe so kurzfristig zu übernehmen. Bei der Rallye gab es sowohl von der Referentin, als auch von den Teilnehmenden eingebrachte Orte im Wedding mit queeren Bezügen. Sowohl persönliche Geschichten (z.B. hat eine teilnehmende Person von Diskriminierungserfahrungen an einem Spätkauf berichtet), als auch Recherchen über historische Personen oder queere Treffpunkte (wie z.B. das Curlys, eine queere Kneipe in der Maxstraße) wurden dabei berücksichtigt. An der Stadtrallye haben 12 Personen teilgenommen. Wegen der aktuellen Pandemiesituation wurden diese in 3er-Gruppen eingeteilt, die dann unabhängig voneinander mit Fahrrädern verschiedene Orte im Wedding besucht haben. Dort konnten sich die Teilnehmenden gegenseitig Geschichten und Recherche-Ergebnisse erzählen. Um die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Kleingruppen festzuhalten und zu teilen, haben wir am 12.12. einen weiteren Workshop durchgeführt. Dieser bestand aus einem Online-Block und einem weiteren Block vor Ort, den wir aufgrund der Pandemiesituation im Schillerpark durchgeführt haben. Zunächst gab es einen Input zu Recherchearbeit zu queeren Themen, anschließend konnten die Teilnehmenden ihre jeweiligen Orte vorstellen und gemeinsam Ideen zur Visualisierung entwickeln. Auch bei dem Teil im Schillerpark wurde in Kleingruppen gearbeitet, und selbstverständlich wurden die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten. Während des Workshops konnten verschiedene Orte in eine von uns erworbene Karte vom Wedding eingezeichnet werden. Zudem haben wir mit der Visualisierung von Geschichten begonnen. Da viele der eingebrachten Inhalte eher einen narrativen Charakter hatten, fanden die Teilnehmenden das Format eines Zines (= kleines, selbstgebasteltes Heft) besonders geeignet. Zudem hat sich eine Plakatkampagne mit öffentlichen Werbeflächen als teurer herausgestellt, als wir zunächst angenommen hatten. Deswegen haben wir uns einerseits für Zines entschieden, die man öffentlich verteilen und aushängen kann, aber auch einen stärkeren Fokus auf unseren Instagram-Account gelegt, da es seit der Schließung von Geschäften, Restaurants und Kneipen zunehmend schwieriger geworden ist, Menschen im öffentlichen Raum zu erreichen.
Weitere Schritte sind nun Partizipationsmöglichkeiten herauszuarbeiten, dass weitere Menschen ihre Geschichte(n) mit uns teilen. Dafür wollen wir Organisationen auswählen, die bereit sind mit uns hinsichtlich des Projekts zu kooperieren. Damit sollen queere Strukturen gefestigt und ausgebaut werden.

Bilder findet ihr ‚auf‘ Instagram >>>

Antragsteller*in#queeringberlinwedding
Antragsteller*inAnwohner*inneninitiative Abstand halten Gegen Rechts

Das Team von Denk-Mal-Werte e.V. war gemeinsam mit Künstlern und jungen Menschen in Berlin unterwegs. Mit einer Graffitti – Aktion und mehreren Aktionen zum Verteilen von Aufklebern und Flyern mitten in der Innenstadt haben sie für Zivilcourage und Solidarität in dieser Zeit geworben. Die Bilder sprechen für sich: Ob am Lagerfeuer mit Stockbrot oder bei der Sprayeraktion an der Wand, es ging immer rund um das Thema Zivilcourage und Solidarität. Ohne Voranmeldung wurde auf verschiedenen Plätzen in Berlin zu mehr Miteinander und Füreinander aufgerufen. Die Kunstwerke der Aufkleber und auf der Wand zeigen anschaulich, wie sich junge Menschen diesen wichtigen Themen nähern. Es sind Aufkleber verteilt worden und es gab eine Menge zu diskutieren. Das Konzept einen gemeinsamen Anker (Aufkleber) mit Aktionen zu verbinden, hat zusätzlich Eindruck hinterlassen. Gerade junge Leute waren dadurch besonders gut anzusprechen.

Antragsteller*inDenk-Mal-Werte e.V.