18. Juli 2018
180 Berliner Träger setzen ein starkes Zeichen und positionieren sich gemeinsam – Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur

Insgesamt 180 Berliner Träger sozialer Einrichtungen und demokratischer Projekte haben bis zum 15. Juli 2018 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, mit der sie klar Position gegen (extrem) rechte, rechtspopulistische und menschenverachtende Einstellungen und Organisationen beziehen.
Vor einem Monat hatten die vier Initiatoren die Erklärung ins Leben gerufen und veröffentlicht. Gemeinsam wollten die pad gGmbH, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, offensiv´91 e.V. und der Verein Fabrik Osloer Straße dem Agendasetting der AfD etwas entgegen setzen. „Wir wollen die Deutungshoheit nicht der AfD überlassen. Wir wollen mit vielen Menschen zusammen für eine solidarische, inklusive Stadtgesellschaft einstehen“, erklärt Andreas Wächter, Geschäftsführer der pad gGmbH.

Für dieses Anliegen haben sich nun viele weitere Unterstützer*innen gefunden. Darunter befinden sich Träger der Stadtteil- und Jugendarbeit (u.a. JUP e.V., Berliner Landesverband der deutschen Pfadfinder) genauso wie Beratungsprojekte (u.a. vdk, pro familia), Migrant*innenselbstorganisationen (u.a. TBB Berlin-Brandenburg, transaidency e.V.) und (Dach-)Verbände (u.a. Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin).
Die Unterzeichnenden wenden sich gegen die Bemühungen der AfD, mit einer Kultur der Behauptungen und Unterstellungen, Träger, Projekte und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu diffamieren und mundtot zu machen. Sorge bereitet ihnen auch die zu beobachtbare Diskursverschiebung nach rechts. Gesellschaftliche Fragestellungen werden allzu oft unter den Bedingungen rechtpopulistischer Stichwortgeber*innen verhandelt. Die Träger werden weiterhin in ihren Einrichtungen und Projekten für eine vielfältige und weltoffene Stadtgesellschaft einstehen und jenen Gehör verschaffen, die von Ressentiments, Vorurteilen und rechter Gewalt betroffen sind.

Trägererklärung + Liste der Unterzeichner*innen [PDF, 0,47MB]
26. Juni 2018
55 Berliner Träger für Menschenrechte und eine demokratische Kultur – gegen Rechtspopulismus
Erstunterzeichner*innen bei der Pressekonferenz

Berliner Träger aus dem sozialen Bereich haben heute eine gemeinsame Erklärung  veröffentlicht, bei dem auch unser Träger, die Fabrik Osloer Straße e.V., Mitinitiator ist.
Die 55 Unterzeichner*innen treten für eine menschenrechtsorientierte Haltung in ihrer Arbeit ein, bei der die Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht(sidentität), sexueller Orientierung, Alter oder körperlicher Verfassung im Mittelpunkt stehen. Sie wenden sich gemeinsam gegen eine Kultur der Diffamierungen ihrer Arbeit durch die AfD auf Bunds- , Landes- und Bezirksebene.
Mit dabei sind Träger der Stadtteil- und Jugendarbeit (u.a. Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH) genauso wie Beratungsprojekte (u.a. MBR Berlin) und Migrant*innenselbstorganisationen (u.a. TBB Berlin-Brandenburg).
Explizit wenden sie sich gegen die Bemühungen der AfD, die mit einer Kultur der Behauptungen und Unterstellungen, Träger, Projekte und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu diffamieren und mundtot zu machen versucht.
Andreas Wächter, Geschäftsführer der pad gGmbH, betont: „Wir wollen die Deutungshoheit nicht der AfD überlassen. Wir wollen mit vielen Menschen zusammen für eine solidarische, inklusive Stadtgesellschaft einstehen.“
(Die vollständige Pressemitteilung – hier)

Trägererklärung-Unterzeichner*innen [PDF, 0,44MB]
8. Mai 2018
NACHGEFRAGT #3 - mit Malene Gürgen

Nachgefragt #3 – Demokratisch und neutral ist nicht dasselbe

Die Interviewreihe geht weiter:  Warum wird immer wieder über die Einschränkung der Meinungsfreiheit debattiert und was steht dahinter? Welche Rolle spielen soziale Medien und wie können wir mit gezielten Provokationen umgehen? Mit der taz-Redakteurin Malene Gürgen haben wir diesmal über den Umgang mit rechtspopulistischen Medien- und Kommunikationsstrategien gesprochen.

NACHGEFRAGT! #3 [PDF, 1,14MB]
21. Mrz 2018
Demokratie-Forum am 11.04.2018

Vortrag und Diskussion: (Pädagogische) Arbeit im Spannungsfeld von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Projekte-Pitch: Wir sollen Deine/Eure/Ihre Projektidee gegen Diskriminierung, für mehr Demokratie und Beteiligung unbedingt unterstützen? Einfach zu unserem Pitch anmelden und uns in 5 Minuten für die Idee interessieren. Fragen beantworten wir gerne per Mail oder telefonisch.

Galerierundgang von der Demokratie in der Mitte – Wedding/Brunnenstraße 2017 geförderten Projekte.

Anmeldungen für Rundgang und Pitch bis zum 04.04.2018 über info[at]demokratie-in-der-mitte.de

6. Mrz 2018
Programmhefte "Zusammen gegen Rassismus"

Unsere diesjährigen Programmhefte für die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind da. Wer will welche haben?

Abzuholen im Vor-Ort-Büro, Fabrik Osloer Straße e.V., Osloer Straße 12, 13359 Berlin. (Alte Werkstatt, Eingang 2, Erdgeschoss)

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